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	<title>The Passage</title>
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	<description>... musik, alltag, abenteuer ...</description>
	<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 18:45:54 +0000</pubDate>
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		<title>Alles schon gesehen &#124; der Zoo im September</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 18:45:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admini</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Zoo]]></category>

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Das erste Zoojahreskartenjahr ist vorüber. Und die Fotomanietherapie wirkt langsam &#8230; mehr Zoo.
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="gallery" style="text-align: center;"><a title="WM-Beitrag" href="http://www.the-passage.de/images/DSC08656_up.jpg"><img class="aligncenter" src="http://www.the-passage.de/images/DSC08656_plain.jpg" alt="" /> </a></div>
<p>Das erste Zoojahreskartenjahr ist vorüber. Und die Fotomanietherapie wirkt langsam <a href="http://picasaweb.google.com/moni1304/20102010MeiZoojahrVol2#5514243507824491266">&#8230; mehr Zoo</a>.</p>
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		<title>Wienwirkungen 2 &#124; 11.08 bis 14.08.10</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 19:30:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admini</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Welt außerhalb]]></category>

		<category><![CDATA[Erkenntnisse und Offenbarungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wien. Eine Stadt wie ein Mosaik. Wie die Welt. Und wir wieder drin. Wieder in Wien.
2. Zwei Bildbände für Wien die ich gerne herausgeben möchte
Besucht man einen Ort zum zweiten Mal zwingen an die eigene Person gebundene, das heißt nicht sehr starke, Mem-Überbleibsel der ersten Reise Elementen der zweiten Reise ihren Stempel auf. Man muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wien. Eine Stadt wie ein Mosaik. Wie die Welt. Und wir wieder drin. Wieder in Wien.</p>
<p><strong>2. Zwei Bildbände für Wien die ich gerne herausgeben möchte</strong></p>
<p>Besucht man einen Ort zum zweiten Mal zwingen an die eigene Person gebundene, das heißt nicht sehr starke, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mem">Mem</a>-Überbleibsel der ersten Reise Elementen der zweiten Reise ihren Stempel auf. Man muss sich das so vorstellen dass, nachdem man selbst die Stadt verlassen hatte, die kleinen Meme irrlichternd durch die Gassen der Stadt stromerten, doch aus Anhänglichkeit oder Schüchternheit sich an keine andere Person anheften, sich nicht verbreiten konnten. So waren sie gezwungen des Leben eines Gassen-Mems zu führen. Ergreifend und es möchte einem das Herz zerreißen, wenn man daran denkt wieviele noch junge Meme man allein auf sich gestellt zurückläßt. Jederzeit. Immerzu.</p>
<div class="gallery" style="text-align: center;"><a title="Der Schiefe Blick 2010, Geier am Burgtheater" href="http://www.the-passage.de/images/DSC08469_up.jpg"><img class="aligncenter" src="http://www.the-passage.de/images/DSC08469_plain.jpg" alt="" /> </a></div>
<p><span id="more-150"></span></p>
<p>Kehrt man nun wieder in die Stadt zurück, flitzen die Meme freudig auf einen zu. Um Aufmerksamkeit wedelnd. Natürlich ist gerade die Art Mem, die nicht auf andere Menschen überspringen konnte, recht klein, und somit der wirkbare Einfluß nicht groß. Es kann sich nur in Kleinigkeiten bemerkbar machen und in Erinnerung rufen. Wäre es stärker und größer wäre es ja bereits verbreitet, erfolgreich und hätte nicht mehr als einen müden Seitenblick für den ursprünglichen Schöpfer seiner selbst übrig. So sans, die Meme.</p>
<p>Doch immer wieder finde ich es erstaunlich wie viele meiner Meme es vorziehen, anstatt in die große weite Welt zu wandern, mich zu umschwirren und mir allein zur Freude zu gereichen. Meine Meme scheinen besonders anhänglich und mit meiner Person vollauf zufrieden. Natürlich, manchmal wünschte ich mir sie würden groß werden, ganz und gar alleine klar kommen. Erfolg haben. Andererseits bin ich natürlich gerührt dass sie sich niemand anderem anbieten wollen und ihnen dafür umso mehr zugetan.</p>
<p>Und so habe ich in den Stunden die wir in der Morawa-Buchhandlung von einem Buch zum nächsten blätternd und die Abteilungen durchwandernd verbracht haben, weder den Bildband <em>Toiletten der Wienerinnenstadtrestauranteure – Abenteuer Design</em> vorgefunden, noch <em>Entgleisende Mimiken Wiener Figuratüren – Gesellschaftskritik oder bildhauerisches Mißgeschick?</em></p>
<p><strong>Bildband Eins.</strong> Entwicklungserlebnis des Ursprungsmems 2009. Im designschnieken Restaurant <em>Österreicher im Mak</em> werde ich von der Waschbeckeninstallation in Verwirrung gestürzt und in ingenieursgrübelndem Einhalten aus meinem Alltagsschwung ausgebremst. Ein Wasserhahn ist in eine Tischplatte eingelassen. Das sind sie natürlich meistens, doch auch der Wasseraustrittskanal ist über der Tischplatte und nicht über einem Becken oder Ähnlichem angebracht. Ähnliches befindet sich daneben, und zwar in Form eines halbquadratmeter großen Abflußgitters, aber so, dass das aus dem Hahn sich ergießende Wasser pritschelnd auf der Tischplatte und nicht im Gitter landen würde. Irritation. Kunstinstallation? Suchender Rundumblick. Richtiges Waschbecken? Erfolglos. Hier oder nirgends. Ziehe mit langgedehnten Armen am Wasserhahngriff. Unter dem Abtropfgitter wird eine kleine Wasserfontäne angeworfen, die sich weich nicht spritzig etwa 6 cm über das Gitter erhebt, in einem perfekt austariertem galanten Bogen.</p>
<p>Die Österreicher. Habens drauf. Im Jahr 2010 stürzt sich das zurückgelassene Faszinations- und Begeisterungs-Mem auf mich und lenkt meinen Weg in das Cafe neben der Morawa-Buchhandlung um die dortigen Anlagen zu besichtigen. Und ich stelle erneut fest. Wiener Toiletten in der Innenstadt sind meist ein Erlebnis. Das Abenteuer beginnt hier gleich beim Betreten des bereits geschlechtergetrennten Vorraums durch die offenkundig sichtbaren Toilettenschüsseln, abgetrennt durch eine Wand, die aus durchsichtigem Glas besteht. Verunsicherung. Bin ich bisher durch zufällig immerzu intransparente Toilettentrennwände fälschlicherweise der Vorstellung verhaftet gewesen, diese dienten dem Sichtschutz? Schamgefühl. Ich überlege kurz ob ich träume, denn die Situation entspricht genau denjenigen aller meiner gesellschaftsparanoischen Träume die sich um öffentliche Toiletten drehen. Aber das Realititätsgefühl ist unzweifelhaft. Entscheide mich für die Toilette, die um die Ecke liegt. So kann ich mich langsam an die neuen gesellschaftlichen Begebenheiten gewöhnen und vor allem, schnell und eilend, werde ich wenigstens nicht schon beim Hereintreten gesehen. Doch beim Verschließen der Tür (wozu eigentlich, jeder kann doch in diesem Fall sehen das besetzt ist? Logikfehler, Traumindiz) wird das Glas mit einem Schlag matt, undurchsichtig. Gerettet, durch Mut und Subroutine-Handlung.</p>
<p>Die Österreicher. Sehr komisch.</p>
<div class="gallery" style="text-align: center;"><a title="Der Schiefe Blick 2009, Löwenfigur in der Wiener Hofburg" href="http://www.the-passage.de/images/DSC07400_up.jpg"><img class="aligncenter" src="http://www.the-passage.de/images/DSC07400_plain.jpg" alt="" /> </a></div>
<p><strong>Bildband und Mem Zwei</strong> ist etwas für den feineren Blick und Grübler und an obigen Figürchen entfacht. Ich frage mich wie es dem Schaffer dieses dämlichen Löwengesichts damals ergangen ist. Stunde um Tag an dieser Mimik herummeißelnd. War er erst geschlagen mit der Erkenntnis dass ihm der Gesichtsausdruck des Tieres im Mißlingen begriffen war? Hat er sich sodann damit abgefunden und mit der Vorstellung, dass so noch viel mehr Betrachter ihre Freude daran haben dürften, getröstet? Oder hat er sich von Anfang an mit hämischen Plan und tanzender Freude an die Bemeißelung dieses Ausdrucks gemacht, immer wieder in der Arbeit innehaltend um sich minutenlang darüber zu zerprusten? Wie dem auch sei, als ich wiederum an der in der Burganlage Wache haltenden Figur vorbeiging, setzte schon minutenlang vorfreudiges Kribbeln in mir ein, eine Wiedersehensfreude die mit nichts anderem vergleichbar ist. Der schiefe Blick 2010 geht an den Lichtkugelhaltegeier am Eingang des Burgtheaters. Und ich bin mir sicher dass sich derartige Schätze zuhauf an den Mauern von Wien finden.</p>
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		<title>Wienwirkungen 1 &#124; 11.08 bis 14.08.10</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 19:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admini</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bücherregal]]></category>

		<category><![CDATA[Die Welt außerhalb]]></category>

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		<description><![CDATA[Wien. Eine Stadt wie ein Mosaik. Wie die Welt. Und wir wieder drin.
Wieder in Wien.
1 Strudlhofstiege
Denn die Strudlhofstiege brachte es zu jener Zeit noch manchmal fertig
mitten im städtischen Verkehre völlig verlassen zwischen Sonnenkringeln und Blätterschatten zu liegen &#8230;
(Heimito von Doderer, Die Strudlhofstiege)
 
&#8230; mehr Bilder.

Die Sonne scheint, der Universitätscampus auf dem Gelände des ehemaligen Allgemeinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wien. Eine Stadt wie ein Mosaik. Wie die Welt. Und wir wieder drin.<br />
Wieder in Wien.</p>
<p><strong>1 Strudlhofstiege</strong></p>
<p style="text-align: right;"><em>Denn die Strudlhofstiege brachte es zu jener Zeit noch manchmal fertig<br />
mitten im städtischen Verkehre völlig verlassen zwischen Sonnenkringeln und Blätterschatten zu liegen &#8230;</em><br />
(Heimito von Doderer, Die Strudlhofstiege)</p>
<div class="gallery" style="text-align: center;"><a title="Strudlhofstiege in Wien" href="http://www.the-passage.de/images/DSC08243_up.jpg"><img class="aligncenter" src="http://www.the-passage.de/images/DSC08243_plain.jpg" alt="" /> </a></div>
<p><a href="http://picasaweb.google.com/moni1304/WienAugust10#">&#8230; mehr Bilder</a>.<br />
<span id="more-149"></span></p>
<p>Die Sonne scheint, der Universitätscampus auf dem Gelände des ehemaligen Allgemeinen Krankenhauses liegt samt merkwürdig aus dem Verfall heraus leuchtendem Narrenturm &#8212; als hätte der Geisteswahn eine mythische Kraft die ins Visuelle hinüberstrahlt &#8212; hinter uns.</p>
<p>In kleinen Tappern nähern wir uns durch ein nicht innenstadtfeines doch charmantes, irgendwie <em>vive la France</em> rufendes, Stadtviertel, in dem sich die Dächer übereinander hügelwärts der Sonne entgegen fächern und der Putz eine nicht mehr aufdringliche Farbe hat. Nähern uns meiner persönlichen Begegnung mit der Strudlhofstiege. Die Stiege, die auf nur wenigen Seiten von Heimito von Doderers Roman tatsächlich die Kulisse gebend, diesen doch als Hintergrundklingen durchzieht wie eine Heimstatt.</p>
<p>Und um eine Ecke biegend, ist sie mit einem Mal da, unerwartet und gänzlich anders im Stadtraum liegend als durch den Roman im Kopf zusammengefügt, doch genauso zauberhaft, die Strudlhofstiege. Geschwungener Stein, Plätschern und Baumkronenrauschen. Verschlafene Vergangenheit, wie der Roman selbst.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Er betrachtete das Werk – denn als solches erschien es immerhin auch seinem einfachen Gemüte – zum ersten Mal mit ein wenig Aufmerksamkeit und trennte sich so innerlich von einer endlosen Reihe der Passanten, die täglich unter ihre Füße treten, was sie eben darum nie gesehen haben. Als eine Gliederung des jähen und also seiner Natur nach stumpfen und brüsken Terrain-Abfalles wuchs es empor oder kam es eigentlich herab, dessen unausführliche und also beinahe nichts-sagend-allzufertige Aussage nun in zahlreiche anmutige Wendungen zerlegend, an denen entlang der Blick nicht mehr kurz ab und herunter glitt, sondern langsam fiel wie ein schaukelndes und zögerndes Herbstblatt. Hier wurde mehr als wortbar, nämlich schaubar deutlich, daß jeder Weg [...] seine eigene Würde hat. [...]</em><br />
(Heimito von Doderer, Die Strudlhofstiege)</p>
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		<title>Langeoog &#8212; Reisebuchaufzeichnung Tag 2</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 20:17:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admini</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bücherregal]]></category>

		<category><![CDATA[Die Welt außerhalb]]></category>

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		<description><![CDATA[Dag To
 Wir müssen eilend los &#8212; der Touristeninformationstresen wird von unserer Regennässe benetzt &#8212; pinkrosarote Gummistiefel &#8212; wir schlurfen modrig zurück in die Ferienwohnung &#8212; mit Gummistiefeln an den Strand und Sonne &#8212; Selbstauslöserfotografie aktiviert die Selbstzerstörung meiner Kamera &#8212; Rettung durch Ingenieursbeflissenheit &#8212; der Regen nimmt zu &#8212; der erste Moment im Gummistiefel, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dag To</strong></p>
<p><em> Wir müssen eilend los &#8212; der Touristeninformationstresen wird von unserer Regennässe benetzt &#8212; pinkrosarote Gummistiefel &#8212; wir schlurfen modrig zurück in die Ferienwohnung &#8212; mit Gummistiefeln an den Strand und Sonne &#8212; Selbstauslöserfotografie aktiviert die Selbstzerstörung meiner Kamera &#8212; Rettung durch Ingenieursbeflissenheit &#8212; der Regen nimmt zu &#8212; der erste Moment im Gummistiefel, ich bin Ostfriesin &#8212; Regenschirme aus Regensburg &#8212; Betrachtungen über das Lebensgefühl in Gummistiefeln &#8212; Identifikationsschock &#8212; Fasan pikiert &#8212; das Verteilen regennasser Gegenstände in kleiner Ferienwohnung &#8212; Unterschlupf, Tee und Plätzchen &#8212; Bereit für neue Taten, Spaziergang ans Meer &#8212; Farben, leuchtend farblos &#8212; Fluß Priel und Landeier in Lebensgefahr, Rettung durch Beobachtung &#8212; Fasan flüchtet unter einen Marquibusch </em></p>
<p><em>Vormittag.</em> Es hat geregnet, und nun steigt langsam die Sonne durch. Frisches Wetter, tiefgraublauer Himmel. Vögel zwitschern. Wir müssen eilend los. Zum Rathaus. Viel steht auf dem Spiel: der restliche Tag, unser Wohlergehen, ob wir morgen wandern und verschellen oder auch wiederkehren werden. Der Erwerb von Gummistiefeln. Alles! Und vor allem: Tickets für das Watt. <a href="http://www.the-passage.de/?page_id=141#Dagto">&#8230; weiterlesen.</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kansas City und Kansas City – Geheimniswitterung der Zwillingsstädte</title>
		<link>http://www.the-passage.de/?p=146</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 11:32:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admini</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bücherregal]]></category>

		<category><![CDATA[Die Welt außerhalb]]></category>

		<category><![CDATA[Erkenntnisse und Offenbarungen]]></category>

		<category><![CDATA[Traumlande]]></category>

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		<description><![CDATA[Es herrscht wieder die Zwischenzeit der Gelbe-Heft-Lektüre. In Reportagen reisen in die Vergangenheit, den Weltraum, ferne Gesellschaften und in Naturlandschaften. Doch wie in so vielem im Leben sind die wirklich spannenden Geschichten nur dem aufmerksamen Beobachter vorbehalten, bzw. werden sie der Öffentlichkeit vorenthalten und nur Menschenfreund Zufall vermag sie uns zu schenken.
 
So offenbarte sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es herrscht wieder die Zwischenzeit der Gelbe-Heft-Lektüre. In Reportagen reisen in die Vergangenheit, den Weltraum, ferne Gesellschaften und in Naturlandschaften. Doch wie in so vielem im Leben sind die wirklich spannenden Geschichten nur dem aufmerksamen Beobachter vorbehalten, bzw. werden sie der Öffentlichkeit vorenthalten und nur Menschenfreund Zufall vermag sie uns zu schenken.</p>
<div class="gallery" style="text-align: center;"><a title="Kansascity-Doppelung" href="http://www.the-passage.de/images/DSC08049_up.jpg"><img class="aligncenter" src="http://www.the-passage.de/images/DSC08049_plain.jpg" alt="" /> </a></div>
<p>So offenbarte sich mir innerhalb einer Reportage über die sattgrasige Kinderbuchlandschaft in Kansas eine Ungeheuerlichkeit, die ähnlich schwerwiegende Konsequenzen, Tumult und Aufruhr in der Subnetzgemeinde, wie die Aufdeckung der Bielefeld-Verschwörung haben dürfte. Ich stieß auf die Existenz von Kansas City und von Kansas City.<br />
<span id="more-146"></span><br />
Ausgiebige Netzrecherchen haben ergeben, dass noch nirgends auch das geringste Fünkchen Argwohn glimmt. Doch irgendwelche Entdecker-Ehren lehne ich natürlich für meine bescheidene Person vollkommen ab, sie bedeuten mir nichts. Geht es mir doch allein um die Wahrheit, die sich tief im der Welt schwer zugänglichen Herzen der USA verbirgt.</p>
<p>Handelt es sich um ein von wogenden Prärieweiten umgebenes Tor in die Welt des Oz? Um Magie oder Profaneres? Welche Helden mögen dort zwischen den Welten wandeln oder zwischen den Städten stehen? Warum werden die Zwillingsstädte geheim gehalten? Herrscht dort im zeitlosen Westen Bürgerkrieg? Städtekrieg? Kansas City gegen Kansas City? Oder tat sich ein Loch auf und hat das vermischte Gute und Böse gespalten und zwei Spiegelstädte geschaffen? Sind die Städte immerzu sichtbar, oder kann die eine nur betreten werden, wenn die andere gerade von Dimensionsstürmen umtost zurück ins Nichts gezogen wird? Unterliegen sie einer Art Gezeiten? Und wenn man dort ist, und die Stadt verschwindet, wohin wird man dann mitgenommen?</p>
<p>Welch nie versiegender Quell von Mißverständnissen wenn im menschlichen Urthema des nachbarschaftlichen Städtezwists zwei Städte des gleichen Namens ringen. Nie beweisbare Anschuldigen für die falsche Stadt zu sympathisieren, endlose Diskurse, nie erreichbare Klärung &#8212; ein Drama vor dem die Welt vielleicht zu Recht die Augen verbergen sollte, besser nichts wissen sollte.</p>
<p>Doch mit Nichtwissen kann man sich nur abfinden wenn auch alle anderen nichts wissen. Was bedeutet der Pfeil der auf die eine Kansas City zeigt? Und wer hat dafür gesorgt dass auf die bisher geheime Doppelexistenz in einer Karte verwiesen wird? Und warum?</p>
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		</item>
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		<title>Sechsecke auf dem Runden was ins Eckige muss &#8212; Geometrie und Zoo im Fußball-Juli</title>
		<link>http://www.the-passage.de/?p=145</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 19:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admini</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Zoo]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
&#8230; mehr Zoo.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="gallery" style="text-align: center;"><a title="WM-Beitrag" href="http://www.the-passage.de/images/DSC07697_up.jpg"><img class="aligncenter" src="http://www.the-passage.de/images/DSC07697_plain.jpg" alt="" /> </a></div>
<p><a href="http://picasaweb.google.com/moni1304/200910MeiZoojahr#5490126500847346946">&#8230; mehr Zoo</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>10er-Mannschaft auf dem Floß ::: Ruppiner Seenland</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 17:58:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admini</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bücherregal]]></category>

		<category><![CDATA[Die Welt außerhalb]]></category>

		<category><![CDATA[Erkenntnisse und Offenbarungen]]></category>

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		<description><![CDATA[der Tag beginnt früh &#8212; Eintreffen am Floßverleih &#8212; Katze ohne Schwanz &#8212; die Floßheidi &#8212; überraschte Freudenschreie bei Entdeckung des rückwärtigen Porzellan-Freisitzes &#8212; Expedition in den Wald und Mückenbegegnungen &#8212; wir flößen los &#8212; Sonnendeck &#8212; bekannte Anstrengungen bei der Fortbewegung auf dem Wasser, Erschöpfung durch Sonne, Wind, und subschwelliges Brummen des Außenbordmotors &#8212; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>der Tag beginnt früh &#8212; Eintreffen am Floßverleih &#8212; Katze ohne Schwanz &#8212; die Floßheidi &#8212; überraschte Freudenschreie bei Entdeckung des rückwärtigen Porzellan-Freisitzes &#8212; Expedition in den Wald und Mückenbegegnungen &#8212; wir flößen los &#8212; Sonnendeck &#8212; bekannte Anstrengungen bei der Fortbewegung auf dem Wasser, Erschöpfung durch Sonne, Wind, und subschwelliges Brummen des Außenbordmotors &#8212; Team Göttingen entdeckt Wasserzehenballet &#8212; Naturkanaldurchquerung mit Libellen, Bachstelzen, Schwänen und keinen Eisvögeln &#8212; Bachstelze läuft über Seerosenblätter &#8212; Entenanlegestelle &#8212; Sandra allein am Heck und der Weg durch bewohnte Ufer &#8212; wir legen an, herabhängende Äste fegen träge und nutzlos herumliegende Mannschaftsteile vom Dach &#8212; Plan B &#8212; Seemitte, Reinsprünge und Entenfütterung &#8212; Mission Streichholz: ein Familienvater schwimmt seinen Weg &#8212; Olympische Gedanken auf dem Wasser &#8212; die Mannschaft stürmt einen Campingplatz auf der Suche nach Schnitzel, Kaffee und Erleichterung &#8212; das Floß wird zurückgeflößt &#8212; Naturschönheit und Benzinduft &#8212; Bemerkungen zur Floßlenkung &#8212; ein Anker wird aufgewickelt &#8212; Wunderkatzens Schwanz ist nachgewachsen &#8212; Fahrt zum Kanucamp &#8212; scharrende Rebhühner, Nacht und Feuerstelle &#8212; die Mückenstiche sind gezählt*</em></p>
<p><a href="http://picasaweb.google.com/moni1304/RuppinerSeenUndFloLandJuni10#">&#8230; der Floßtag in Bildern</a>.</p>
<p>*Flußfahrgeschichten können Jerome K. Jerome-bedingt nur in einer geschehniszusammenfassenden Aufzählung angefangen, oder gar vollkommen so erzählt werden.</p>
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		</item>
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		<title>Langeoog &#8212; Reisebuchaufzeichnung Tag 1</title>
		<link>http://www.the-passage.de/?p=143</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 16:46:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admini</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bücherregal]]></category>

		<category><![CDATA[Die Welt außerhalb]]></category>

		<category><![CDATA[Erkenntnisse und Offenbarungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dag en
Weckergestütztes Erwachen um 5 Uhr morgens &#8212; Ich sitze in Zug-Trance &#8212; Niedersachsen, Land: Lüttjes Bäckerei. Uschis Fischladen. Stefans Motorradshop. &#8212; Meer! Grünbraungrau. An die Betonkais schwappend &#8212; Überfahrt Langeoog, Quasiland &#8212; Gleichung aus der die Autos entfernt wurden &#8212; zwei Entenherren watscheln durch unseren Vorgarten &#8212; wir erreichen über Hagebuttendünenmeere schließlich den Strand. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dag en</strong></p>
<p><em>Weckergestütztes Erwachen um 5 Uhr morgens &#8212; Ich sitze in Zug-Trance &#8212; Niedersachsen, Land: Lüttjes Bäckerei. Uschis Fischladen. Stefans Motorradshop. &#8212; Meer! Grünbraungrau. An die Betonkais schwappend &#8212; Überfahrt Langeoog, Quasiland &#8212; Gleichung aus der die Autos entfernt wurden &#8212; zwei Entenherren watscheln durch unseren Vorgarten &#8212; wir erreichen über Hagebuttendünenmeere schließlich den Strand. Und den dahinter liegenden Strand. Und den Strand der hinter diesem liegt.</em></p>
<p>Anreise. Weckergestütztes Erwachen um 5 Uhr morgens. Frühstmorgens aufzustehen ist etwas das ich erstaunlich mir selbst beinahe widersprüchlicherweise mag. Die Welt ist neu. <a href="http://www.the-passage.de/?page_id=141">&#8230; weiterlesen</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Motorpsycho &#124; 7.06.10 &#124; Conne Island</title>
		<link>http://www.the-passage.de/?p=140</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 19:23:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admini</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bücherregal]]></category>

		<category><![CDATA[Erkenntnisse und Offenbarungen]]></category>

		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Entdeckung dass Motorpsycho aus Trondheim sind, schrieb ich den Teilnehmern meines Norsk-Kurses naturlig sofort eine Empfehlung, war dabei aber der Musik Motorpsychos so gegenwärtig, dass ich diese nicht ohne eine Warnung versehen absendete. Men forsiktig, det er høyt musikken! Es steht allerdings zu bezweifeln dass der Lärmbegriff den ich beim Absenden der E-Post im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Entdeckung dass Motorpsycho aus Trondheim sind, schrieb ich den Teilnehmern meines Norsk-Kurses naturlig sofort eine Empfehlung, war dabei aber der Musik Motorpsychos so gegenwärtig, dass ich diese nicht ohne eine Warnung versehen absendete. <em>Men forsiktig, det er høyt musikken!</em> Es steht allerdings zu bezweifeln dass der Lärmbegriff den ich beim Absenden der E-Post im Sinn hatte, dem wahren Wesen von Lärm nahe kam. Dem wahren Wesen von Lärm wie ich es jetzt kenne &#8230;</p>
<p><span id="more-140"></span></p>
<p>Wir sitzen wie über der Menge schwebend am Rande des Geschehens auf riesenhaften Treppenstufen in Konzertbühnenbauweise. In der Luft nur noch latent Sauerstoff vorhanden. Dafür ist ihr eine klebrige, feuchtegeschwängerte Konsistenz zu eigen, wie sie nur in lichtabgedunkelten, kellerhaften Räumen erreicht wird, in denen sehr viele dünstende und im Scheinwerferlicht garende Menschen sich konzentriert bemühen ihre Gehörgänge vor dem Einstürzen zu bewahren.</p>
<blockquote><p>Luft und Lärm.</p></blockquote>
<p>Die Sicht auf das weißlich transparente, man könnte sagen herzmuschelgrabfußfarbene Schlagzeug, den körperkahlen Schlagzeuger dahinter, sowie auf die beiden dunkelhaarigen und langbehaarten E-Saiteninstrumentspieler ist vorzüglich. Die Akustik auf das Geschehen spielt keine Rolle. Nichts zu hören ist ausgeschlossen.</p>
<blockquote><p>Whämmmwhämmmwhämmm.</p></blockquote>
<p>Bei <em>Per Anhalter durch die Galaxis</em> tritt eine Band auf, deren allerhöchstes Ziel weit über die Musik hinaus es ist, den gewaltigsten nur vorstellbaren Krach zu erzeugen. Da in <em>Per Anhalter durch die Galaxis</em> das Zeitgeschehen sehr dehnbar ist, halte ich es durchaus für denkbar, dass Motorpsycho dieser Band aus literarischer Vergangenheit Pate stand. Verstärkt wird der Eindruck wenn bei den eher galaktischeren Geräuschsequenzen, in denen es metallisch wabert und sich alles in Dunkelheit und dichtgrauem Konzertnebel befindet, die Verkleidung des Schlagzeuges blitzartig weiß erleuchtet aufflackert, der visuelle Effekt immer an besonders hervorzuhebende Töne gekoppelt. Und so wie es da im Nebel auf der Bühne liegt und funkelt, ist es, als wäre das Schlagzeug selbst ein Raumschiff. </p>
<blockquote><p>Bppammmbppammmbpamm.</p></blockquote>
<p>Motorpsycho ist laut. Es ist so laut, dass einem jedem Konzertbesucher die Haare im Konzert weit über das übliche Maß hinaus wachsen. Im Schnitt so 5&#8211;10 cm. Das Haar nähert sich unbewußt der optimalen Schwermetallschüttellänge an. </p>
<p>So laut, dass am entfernten Ende des Lärms wieder die Grenze zur Stille durchbrochen wird, und man &#8212; ein Effekt der dem Weltraumreisenden nicht unbekannt ist &#8212; irgendwann zwar noch die Bewegungen der lärmerzeugenden Musiker sehen kann, das schnelle Hämmern auf den Hi-Hats des Schlagzeugs etwa, das akustische Ergebnis aber nicht mehr wahrnimmt, als wäre es von den Weiten des Universums verschluckt. </p>
<blockquote><p>[...].</p></blockquote>
<p>Man sollte sich das Hören von Motorpsycho aber nicht als 3 Stunden gleichförmigen Lärm vorstellen. Eine jede Musik ohne laut und leise ist etwas eintönig Langweilendes und kann die Aufmerksamkeit nur schwer bannen. Nein! Es gibt durchaus Passagen die lauter sind als die soeben beschriebenen und für eine angemessene Dynamik in den Musikstücken sorgen. Diese sind zwar zu großen Teilen geschmacksabhängig sehr metall-geprägt, vor allem im Gesang. Aber vor allem die experimentelleren Abschnitte sind eine wertvolle Musikerfahrung.</p>
<p>Und der Lärm darin sogar eine wertvolle körperliche Erfahrung. Nicht nur wenn sich der Bass durch den Boden in die Knochen der Zuhörer fortpflanzt und dort dröhnt. In dieser Erfahrung entdeckt man die Freude in sich, die die Erbauer und ersten Hörer der elektronisch verstärkten Instrumente empfunden haben müssen. Diese tief im menschlichen Instinkt wurzelnde Freude am Lärm. Ein Augenstrahlen wie beim imposanten Krachen eines Gewitters. Derart konzertierter Lärm flößt Erstaunen ein. Wie die Erhabenheit des Donners.</p>
<p><embed src="http://www.youtube.com/v/j3RrE0Y6Ihw&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="460" height="260"></embed></p>
<p>Und so kann man nach einem Konzert von Motorpsycho erfreut feststellen, dass man nun 17 verschiedene Arten von Lärm gehört und zu unterscheiden gelernt hat.</p>
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		<title>Langeoog &#124; 29.05 bis 2.06</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 12:29:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admini</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Welt außerhalb]]></category>

		<category><![CDATA[Erkenntnisse und Offenbarungen]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Reisebuchaufzeichnungen – Zusammenfassung
Umfassendere Reisebuchaufzeichnungen sind dank Netbookmitnahme bereits digital vorhanden und werden in Kürze diese Seite sprengen.
Natürlich viel geschwinder um weitere Eindrücke von dieser wunderbaren Insel zu sammeln, geht das Betrachten der äh, wenigen Bilder die ich sorgsam jeden Moment auswählend gespeichert habe: Langeoog-Bilder, eine Auswahl.
Dramatische Szenen in Langeoog-Ort. In der 2000-Einwohner-Inselgemeinde Langeoog gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="gallery" style="text-align: center;"><a title="Langeoog Impression #1" href="http://www.the-passage.de/images/DSC05270_up.jpg"><img class="aligncenter" src="http://www.the-passage.de/images/DSC05270_plain.jpg" alt="" /> </a></div>
<p><strong>Reisebuchaufzeichnungen – Zusammenfassung</strong></p>
<p><em>Umfassendere Reisebuchaufzeichnungen sind dank Netbookmitnahme bereits digital vorhanden und werden in Kürze diese Seite sprengen.</em></p>
<p><em>Natürlich viel geschwinder um weitere Eindrücke von dieser wunderbaren Insel zu sammeln, geht das Betrachten der äh, wenigen Bilder die ich sorgsam jeden Moment auswählend gespeichert habe: <a href="http://picasaweb.google.com/moni1304/LangeoogJuni10#5478963852712553650">Langeoog-Bilder, eine Auswahl</a>.</em></p>
<p><strong>Dramatische Szenen in Langeoog-Ort.</strong> In der 2000-Einwohner-Inselgemeinde Langeoog gibt es keine Autos.  Doch die Wege sind natürlich breit genug für Pferdefuhrwerke und Elektroliefer- bzw. Müllwagen. </p>
<p>Doch das Idyll täuscht. Hinter jeder Biegung wartet Dramatisches, oder bitter Rührendes. Fußgängerherrlich beschreitet man mittelwegs die verwinkelten Wege durch die beschaulichen Backsteinhäuser nebst detailliert gehegten, rabatteten und beblühmten Vorgärten. Hagebutten soweit das Auge reicht und die Nase riecht. Mit sich, der Welt und insbesondere der Luft im Reinen.</p>
<p><span id="more-138"></span></p>
<div class="gallery" style="text-align: center;"><a title="Langeoog, Ort im Regen" href="http://www.the-passage.de/images/DSC05308_up.jpg"><img class="aligncenter" src="http://www.the-passage.de/images/DSC05308_plain.jpg" alt="" /> </a></div>
<p>Bis klackerndes Hufgepolter von hinten zu einem entsetzten Seitsprung zwingt, direkt in den Weg des ansurrenden Elektrolieferwagens. In Panik weiterhechtend bis zum Bürgersteig. Um dort beinahe von einer königlich riesigen Möwe umgeflogen zu werden, die eine noch halb verpackte Fischsemmel, ich denke es war ein Matjesbrötchen, im Schnabel trägt, sich und ihre Beute mit Mühen über den nächsten Hausgiebel wuchtend und so aus der Sicht verschwindend.</p>
<p>Ist der Puls von diesem Schockerlebnissen wieder in ruhigere Bahnen getaktet sieht man davon ab sich wieder auf die Straße zu wagen. Der nächste Fahradfahrer lauert schon, und die Horde an schulklassenausflügelnder Kinder ist in der Ferne auch bereits anbrandend zu hören.</p>
<p>Erschöpft biegt man um eine Ecke und die Seele findet Entspannung in der Beobachtung heimelicher Szenen. Ein altes Ehepaar. Er im Strandkorb im Garten, sie im Hintergrund nahe eines Gartenschuppens. Er zankt ihr, glücklich und wie festgemeißelt in seinem Korb sitzend irgendwas entgegen, was sie denn da suche. Man erledigt dies und jenes und kommt auf dem Rückweg wieder dort vorbei. Sie steht vor ihm, die Hausschuhe bereithaltend und vor ihm schwenkend. Komm schon! Wir trinken eine schöne Tasse Tee. Dann fühlst du dich wie neu. Steh endlich auf! Ich helf Dir auch hoch. Noch dreimal gehe ich an diesem Garten vorbei, immer darauf gefasst dass der Opa da immer noch sitzt. Doch er tut es nicht.</p>
<p>Ungewöhnlich ist es, dieses Örtchen. Halb für Touristen, halb durchdrungen von Einheimischen mit Gärten und Alltagsleben, in das man direkt hineinblickt, durch das man direkt hindurchgeht.</p>
<p><strong>Die Dünen, die Strandkörbe, der Strand, die Priele und das Meer.</strong> Auf dem Weg zum Meer kommen wir durch mit Hagebuttensträuchern und anderem niederem, an Macchia erinnerndes Gewächs, überwuchertes und vor allem hügeligem Land hindurch, dass ich ab jetzt Dünen nennen soll. </p>
<div class="gallery" style="text-align: center;"><a title="Langeoog Impression" href="http://www.the-passage.de/images/DSC05461_up.jpg"><img class="aligncenter" src="http://www.the-passage.de/images/DSC05461_plain.jpg" alt="" /> </a></div>
<p>Der erste Blick auf das Meer. Der erste Blick auf den Wind. Immerzu Wind. Zwischen strandhafergrün überwachsenen Dünen und Brandung liegt weit und breit Sand, vom Grad der Durchnäßtheit verschieden gefärbt, von Wind und abfließendem Wasser in verschiedenen Mustern eingeforen. Darüber der Himmel. Himmel, Strand und Meer fließen in Dunkelblau, Ockergrau und noch mehr Blau zusammen. Oder bei sonnigem Wetter in graublau, weißbeige und hellblau. Aber immer bilden sie eine Einheit, fließen in eine einzige Weite. </p>
<p>Zerrissen nur von den kreischenden Möwenschwärmen und hie und da einem Fasan der aus dem Bewuchs der Dünen hinunterpurzelt und irritiert auf den Holzplanken, die an den bunten Strandkörben vorbeiführen, sitzen bleibt.</p>
<p><strong>Das lange Ende der Insel.</strong> Es führt ein gerader Weg, zwischen Dünenlandschaft und Salzwiesen, an das östlich gelegene, lange Ende der Insel. Zählt man 1200-Meter Quadrate auf dem Inselplan schätzt man ihn auf 7km, die 200 Meter je Quadrat fröhlich unterschlagend und rechnet mit einem 3-Stündigen Ausflug ans lange Ende der Insel und zurück. </p>
<div class="gallery" style="text-align: center;"><a title="der Weg nach Ostende, Teilstück 4/576" href="http://www.the-passage.de/images/DSC05705_up.jpg"><img class="aligncenter" src="http://www.the-passage.de/images/DSC05705_plain.jpg" alt="" /> </a></div>
<p>Am Ende des Tages, nachdem man, des langen geraden Weges auf dem Hinweg bereits überdrüssig, sich kilometerweit bei entgegenscheinender Sonne durch den wüstenartig breit daliegenden weißen, mit Muschelskelletten und den ausgebleichten Überbleibseln anderer Skelette, übersähten Sand geschleift hat, entdeckt man auf einem Schild, dass es um die 24 km gewesen sein müssen. Die Dauer von 7 h dieser Wanderung einen also nicht weiter verwundern, oder gar zu beschämen braucht. </p>
<div class="gallery" style="text-align: center;"><a title="Langeoog, Strand" href="http://www.the-passage.de/images/DSC06290_up.jpg"><img class="aligncenter" src="http://www.the-passage.de/images/DSC06290_plain.jpg" alt="" /> </a></div>
<p>In Anbetracht des guten Wetters dass einen die ganze Wanderung begleitete, ist man froh, dass man den ganzen Weg in einem Rucksack die erst kürzlich erworbenen Gummistiefel, Regenschirm und Regenjacke mittrug, um nicht noch einmal so durchnäßt zu werden, wie vom Vortagsregen. Ohne diese Beschwerung des Rückens wäre man vermutlich irgendwann ausgezehrt vom Wind der immerzu um die Ohren fauchte, dem Wahn nahe und der Welt immer ferner, hinfortgeweht worden.</p>
<p><strong>Gummistiefel und Kameranot-Beobachtungsstation.</strong> Gummistiefel auf Langeoog zu erwerben ist etwas schwerer als gedacht. Trübseelig verzichte ich auf die mir vorschwebenden Exemplare in leuchtendem Gelb. Doch auch der Kauf pinkrosaroter Stiefel mit Blümchen bleibt mir erspart. Es siegt das Modell in schlichtem Blau.</p>
<div class="gallery" style="text-align: center;"><a title="Selbstauslöser, Kamerazerstörung" href="http://www.the-passage.de/images/DSC05345_up.jpg"><img class="aligncenter" src="http://www.the-passage.de/images/DSC05345_plain.jpg" alt="" /> </a></div>
<p>Das erste Tragen. Am Strand, aufkommender Regen. Soeben habe ich meine Kamera im Zuge einer Selbstauslöserfotografie einem Sandkörnchenregen ausgesetzt, worauf sie mit zwischenzeitlicher Weigerung das Zoomobjektiv auszufahren reagierte. Mit Herrn Waltes Taschenmesser kratze ich an dem Ring zwischen dem sich die Sandkristalle eingespreizt haben und versuche sie dort zu entfernen. Fernab von der Mechanik kann man ruhig ein bisschen am Kameragehäuse herumhobeln, dabei Sand aber vor allem Kameraplastik entfernen. Minutenlanges konzentriertes Arbeiten. Herr Walte genießt die plötzlich und so unverhofft aufgekommene Ruhe und döst im Strandkorb sitzend. Immer mal wieder schalte ich die Kamera an und aus und lausche auf das stoppende Objektivausfahrgeräusch. Manchmal fährt es fast aus. Meist passiert nichts als ein knisterndes Wimmern. Doch Verbissenheit macht sich bezahlt und irgendwann fährt das Objektiv aus, wenn auch nicht mehr ein.</p>
<p>In der Zwischenzeit wechselte das Wetter von Sonne in kalten Dauerregen. Da ich nun Meisterin im entsanden bin, entsande ich meine Barfüße und ziehe Socken und Gummistiefel über. Ein unglaublich wärmendes Gefühl.</p>
<p>Ich bin Ostfriesin. Das Gehen im Gummistiefel macht einen dazu. In Schuhen und doch sind die Füße so frei wie der Wind.</p>
<p>Der Regen nimmt zu. Ich tue es Herrn Walte gleich und schütze mit aufgelegten Rucksack die Oberschenkel vorm Durchweichen. Minuten später als der Regen immer mehr vom Wind in unseren Strandkorb gejagt wird, greife ich zum neu erworbenen Schirm, und wir verbarrikadieren uns weiter. Beobachten die ungemach kreischenden den Regen anprangernden Möwen beim durch den Sturm segeln. Es wird entdeckt dass der auf Langeoog erworbene Schirm (Farbe Gelb) aus Regensburg ist.</p>
<p><strong>Das Watt.</strong> Das Watt war herrlich schlickig. Die Wattführung ein Happening. Ein Anempfehlenswertes. Zusammen mit Klasse 3b, deren einzelne Bestandteile von Wattführer Uwe Garrels liebevoll in seine Gezeitenpantomime einbezogen und auf den Hinterkopf geknufft, gezaust oder anderweitig animiert werden, durchstreifen wir Salzwiesen und Watt und lernen &#8230;</p>
<div class="gallery" style="text-align: center;"><a title="Salzwiesen" href="http://www.the-passage.de/images/DSC05957_up.jpg"><img class="aligncenter" src="http://www.the-passage.de/images/DSC05957_plain.jpg" alt="" /> </a></div>
<p>&#8230; was Plankton ist, dass Dünen durch den Wind entstehen und deswegen sich hoch über das Wasser auftürmen können, beginnende Ebbe höheren Wasserstand haben kann als endende Flut. Nur die Wörter Niedrig- und Hochwasser für deren jeweilige Endpunkte stehen. Wie sich diverse Muscheln ernähren und fortbewegen, unbeschränkt durch die Möglichkeiten menschlicher Anatomie vom Wattführer einprägsam vorgeführt, ebenso wie das glücklichste Lebewesen der Welt, die Wattschnecke, die, den Mund am Fuß, im Gehen Fressen kann. Wir kennen nun die Tricks der in den Salzwiesen wachsenden Pflanzen zur Entsalzung, Strandflieder, Strandgrasnelke, Salzmelde. Haben eine Lerche im Schwebe-Verharr-Flug gesehen, das Verhalten der Salzwiesenbrüter um von ihrer Brut abzulenken erklärt bekommen, und deren Nester am Wegesrand gesehen. Können nun Herings- und Silbermöwen auseinanderhalten. In den Salzwiesen ein würziger, beinahe stinkiger Geruch. Im Watt ein fischiger, schlickschwefeliger Gestank. Untermalt von gluckernden, sickernden und schluchzenden Geräuschen, sobald man eine beliebige Extremität wieder aus dem Schlick herauszieht, und dabei nochmehr Wattgeruchsmoleküle freigibt. Begutachteten diverse Würmer und mit Saugschlauch versehene Muscheln. Haben zugesehen wie Herzmuscheln sich wieder einbuddeln, nachdem man sie mit den Finger über das Watt kämmend zu Massen eingesammelt hat. Und wie man durch Zusammenquetschen deren Grabfuß bewundern kann. Sehen Wattwurmausscheidungen live aus dem Nichts entstehen. Und wissen nun: im Watt überlebt man am besten indem man so aussieht als wäre man nicht da.</p>
<div class="gallery" style="text-align: center;"><a title="Salzwiesen" href="http://www.the-passage.de/images/DSC06085_up.jpg"><img class="aligncenter" src="http://www.the-passage.de/images/DSC06085_plain.jpg" alt="" /> </a></div>
<p>Nicht nur dass man sich am Norddialekt satt hören konnte und am Nordhumor. Nein das Watt sehen und dabei von jemanden geleitet werden der aussieht wie Brian in Life of Brian, mit einem Käscher bewaffnet wie ein Irrer im flutenden Watt herumjagt um Garnelen zu sammeln, und immerzu von wilder Watt- und Lebensfreude sprüht, wird sich auf immer in mein Gedächntnis eingebrannt haben. Daneben verblassen beinahe alle Eindrücke von Wind, Sonne, Regen, Meer, Kurtourismus, Dünen, Quallen, Federvieh und Hagebuttenduft.</p>
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