22. August 10
· Autor: admini · Kategorie: Die Welt außerhalb, Erkenntnisse und Offenbarungen
Wien. Eine Stadt wie ein Mosaik. Wie die Welt. Und wir wieder drin. Wieder in Wien.
2. Zwei Bildbände für Wien die ich gerne herausgeben möchte
Besucht man einen Ort zum zweiten Mal zwingen an die eigene Person gebundene, das heißt nicht sehr starke, Mem-Überbleibsel der ersten Reise Elementen der zweiten Reise ihren Stempel auf. Man muss sich das so vorstellen dass, nachdem man selbst die Stadt verlassen hatte, die kleinen Meme irrlichternd durch die Gassen der Stadt stromerten, doch aus Anhänglichkeit oder Schüchternheit sich an keine andere Person anheften, sich nicht verbreiten konnten. So waren sie gezwungen des Leben eines Gassen-Mems zu führen. Ergreifend und es möchte einem das Herz zerreißen, wenn man daran denkt wieviele noch junge Meme man allein auf sich gestellt zurückläßt. Jederzeit. Immerzu.
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19. August 10
· Autor: admini · Kategorie: Bücherregal, Die Welt außerhalb
Wien. Eine Stadt wie ein Mosaik. Wie die Welt. Und wir wieder drin.
Wieder in Wien.
1 Strudlhofstiege
Denn die Strudlhofstiege brachte es zu jener Zeit noch manchmal fertig
mitten im städtischen Verkehre völlig verlassen zwischen Sonnenkringeln und Blätterschatten zu liegen …
(Heimito von Doderer, Die Strudlhofstiege)
… mehr Bilder.
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27. July 10
· Autor: admini · Kategorie: Bücherregal, Die Welt außerhalb, Erkenntnisse und Offenbarungen
Dag To
Wir müssen eilend los — der Touristeninformationstresen wird von unserer Regennässe benetzt — pinkrosarote Gummistiefel — wir schlurfen modrig zurück in die Ferienwohnung — mit Gummistiefeln an den Strand und Sonne — Selbstauslöserfotografie aktiviert die Selbstzerstörung meiner Kamera — Rettung durch Ingenieursbeflissenheit — der Regen nimmt zu — der erste Moment im Gummistiefel, ich bin Ostfriesin — Regenschirme aus Regensburg — Betrachtungen über das Lebensgefühl in Gummistiefeln — Identifikationsschock — Fasan pikiert — das Verteilen regennasser Gegenstände in kleiner Ferienwohnung — Unterschlupf, Tee und Plätzchen — Bereit für neue Taten, Spaziergang ans Meer — Farben, leuchtend farblos — Fluß Priel und Landeier in Lebensgefahr, Rettung durch Beobachtung — Fasan flüchtet unter einen Marquibusch
Vormittag. Es hat geregnet, und nun steigt langsam die Sonne durch. Frisches Wetter, tiefgraublauer Himmel. Vögel zwitschern. Wir müssen eilend los. Zum Rathaus. Viel steht auf dem Spiel: der restliche Tag, unser Wohlergehen, ob wir morgen wandern und verschellen oder auch wiederkehren werden. Der Erwerb von Gummistiefeln. Alles! Und vor allem: Tickets für das Watt. … weiterlesen.
24. July 10
· Autor: admini · Kategorie: Bücherregal, Die Welt außerhalb, Erkenntnisse und Offenbarungen, Traumlande
Es herrscht wieder die Zwischenzeit der Gelbe-Heft-Lektüre. In Reportagen reisen in die Vergangenheit, den Weltraum, ferne Gesellschaften und in Naturlandschaften. Doch wie in so vielem im Leben sind die wirklich spannenden Geschichten nur dem aufmerksamen Beobachter vorbehalten, bzw. werden sie der Öffentlichkeit vorenthalten und nur Menschenfreund Zufall vermag sie uns zu schenken.
So offenbarte sich mir innerhalb einer Reportage über die sattgrasige Kinderbuchlandschaft in Kansas eine Ungeheuerlichkeit, die ähnlich schwerwiegende Konsequenzen, Tumult und Aufruhr in der Subnetzgemeinde, wie die Aufdeckung der Bielefeld-Verschwörung haben dürfte. Ich stieß auf die Existenz von Kansas City und von Kansas City.
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27. June 10
· Autor: admini · Kategorie: Bücherregal, Die Welt außerhalb, Erkenntnisse und Offenbarungen
der Tag beginnt früh — Eintreffen am Floßverleih — Katze ohne Schwanz — die Floßheidi — überraschte Freudenschreie bei Entdeckung des rückwärtigen Porzellan-Freisitzes — Expedition in den Wald und Mückenbegegnungen — wir flößen los — Sonnendeck — bekannte Anstrengungen bei der Fortbewegung auf dem Wasser, Erschöpfung durch Sonne, Wind, und subschwelliges Brummen des Außenbordmotors — Team Göttingen entdeckt Wasserzehenballet — Naturkanaldurchquerung mit Libellen, Bachstelzen, Schwänen und keinen Eisvögeln — Bachstelze läuft über Seerosenblätter — Entenanlegestelle — Sandra allein am Heck und der Weg durch bewohnte Ufer — wir legen an, herabhängende Äste fegen träge und nutzlos herumliegende Mannschaftsteile vom Dach — Plan B — Seemitte, Reinsprünge und Entenfütterung — Mission Streichholz: ein Familienvater schwimmt seinen Weg — Olympische Gedanken auf dem Wasser — die Mannschaft stürmt einen Campingplatz auf der Suche nach Schnitzel, Kaffee und Erleichterung — das Floß wird zurückgeflößt — Naturschönheit und Benzinduft — Bemerkungen zur Floßlenkung — ein Anker wird aufgewickelt — Wunderkatzens Schwanz ist nachgewachsen — Fahrt zum Kanucamp — scharrende Rebhühner, Nacht und Feuerstelle — die Mückenstiche sind gezählt*
… der Floßtag in Bildern.
*Flußfahrgeschichten können Jerome K. Jerome-bedingt nur in einer geschehniszusammenfassenden Aufzählung angefangen, oder gar vollkommen so erzählt werden.
13. June 10
· Autor: admini · Kategorie: Bücherregal, Die Welt außerhalb, Erkenntnisse und Offenbarungen
Dag en
Weckergestütztes Erwachen um 5 Uhr morgens — Ich sitze in Zug-Trance — Niedersachsen, Land: Lüttjes Bäckerei. Uschis Fischladen. Stefans Motorradshop. — Meer! Grünbraungrau. An die Betonkais schwappend — Überfahrt Langeoog, Quasiland — Gleichung aus der die Autos entfernt wurden — zwei Entenherren watscheln durch unseren Vorgarten — wir erreichen über Hagebuttendünenmeere schließlich den Strand. Und den dahinter liegenden Strand. Und den Strand der hinter diesem liegt.
Anreise. Weckergestütztes Erwachen um 5 Uhr morgens. Frühstmorgens aufzustehen ist etwas das ich erstaunlich mir selbst beinahe widersprüchlicherweise mag. Die Welt ist neu. … weiterlesen
3. June 10
· Autor: admini · Kategorie: Die Welt außerhalb, Erkenntnisse und Offenbarungen
Reisebuchaufzeichnungen – Zusammenfassung
Umfassendere Reisebuchaufzeichnungen sind dank Netbookmitnahme bereits digital vorhanden und werden in Kürze diese Seite sprengen.
Natürlich viel geschwinder um weitere Eindrücke von dieser wunderbaren Insel zu sammeln, geht das Betrachten der äh, wenigen Bilder die ich sorgsam jeden Moment auswählend gespeichert habe: Langeoog-Bilder, eine Auswahl.
Dramatische Szenen in Langeoog-Ort. In der 2000-Einwohner-Inselgemeinde Langeoog gibt es keine Autos. Doch die Wege sind natürlich breit genug für Pferdefuhrwerke und Elektroliefer- bzw. Müllwagen.
Doch das Idyll täuscht. Hinter jeder Biegung wartet Dramatisches, oder bitter Rührendes. Fußgängerherrlich beschreitet man mittelwegs die verwinkelten Wege durch die beschaulichen Backsteinhäuser nebst detailliert gehegten, rabatteten und beblühmten Vorgärten. Hagebutten soweit das Auge reicht und die Nase riecht. Mit sich, der Welt und insbesondere der Luft im Reinen.
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16. May 10
· Autor: admini · Kategorie: Die Welt außerhalb, Norsk, Spielzeug
Med gjester oss Asleiv og Petar fra norge besøker vi det sjokolade-museet i Halle. Her kan du se alle bildene: Sjokolademuseet i Halle ::: Mai 10
18. April 10
· Autor: admini · Kategorie: Berlin, Konzerte
Lend me your eyes I can change what you see
But your soul you must keep, totally free
(Har har, har har, har har, har har)
In these bodies we will live, in these bodies we will die
Where you invest your love, you invest your life
(Mumford & Sons, Awake my soul)
Nach einem gemütlichen Abendessen irgendwo in der Simon-Dach-Straße trennen sich gefährtliche Wege von Frl. Gründl (Name geändert, doch nicht von mir). Tags darauf werde ich in einem Buch erfahren, dass gründeln die Tätigkeit ist, der Enten in Teichen müßig nachgehen. Doch wie ich dieses Wissen in Beziehung setzen soll, ist mir noch ziemlich rätselhaft. Wir, 2 Kartenbesitzende werden von Frl. Gründer, einer Kartenunbesitzenden noch Richtung Astra gebracht. Eine zufällige Ballung der Wortmatrix, die deren Gitterstruktur sichtbar werden läßt.
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31. December 09
· Autor: admini · Kategorie: Alltag, Bewegte Töne, Regensburg und so
Wald bei Tag. Es ist nicht leicht sich im Wald nicht zu verlieren wenn man unbekannten Pfaden folgt. Im Widerstreit zwischen durch Autobahngeräusche und deren Abwesenheit geführter Orientierung und der Neugier die einen immer den anderen Weg als verheißungsvoller weist, dort wo die Baumstämme im Entfernungsdunst immer unsichtbarer werden, wo Schnee und Eis glitzern, die Schwingen von Greifvögeln im Wind nich zu hören sind, abschmelzendes Eis gluckst und einen Bach entlanggurgelt, und am Ende des dunklen Waldpfades das Draußen in leichtgelben Licht sicher erreichbar scheint.
… mehr Wald
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25. October 09
· Autor: admini · Kategorie: Alltag, Die Welt außerhalb, Fundstücke
Fruchtlockende Erzählungen treiben Jean Luc, Odysseus og meg gen Mutschlena, dem sagenhaften Hort nordsächsischer Obstsaftindustrie [... mehr Bilder, mehr Eindrücke]
12. September 09
· Autor: admini · Kategorie: Alltag, Die Welt außerhalb, Kapellen, Spielzeug
Drei wirrverzweifelt ungefügige Punkte zu einem Wochenende in Weimar.
01. Wihmar. Man erfährt die ursprüngliche Bedeutung des Namens war geweihtes Moor und der Klang des Namens fängt an verheißungsvoll zu schwingen.
Doch weder Moor noch städtischer Sumpf ist sommers in kleinen und beschaulichen thüringischen Städtchen zu finden. Derartige Versprechungen könnten wohl nur in nebeligen Wintern gelöst werden, und dann würde man wohl auch nur das Weimar aus historischen Romanen erkennen und nicht den Sumpf der Vorzeit.
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30. July 09
· Autor: admini · Kategorie: Die Welt außerhalb, Sprache
Al Gharb, der Westen, äußerster Westen. Küstenlandstrich der Strandvielfalt.
Umklüftete Ministrände und meilenlange Sandstriche im Dünenangesicht der Ostsee, Dünenkäfer, Muscheln, Algen, Steine, hie ein kleines Watt mit Krabben, da anstürmende meterhohe Wellen die milchig im Sonnenlicht leuchten und den Horizont mit Sprühdunst vernebeln.
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5. July 09
· Autor: admini · Kategorie: Bücherregal, Die Welt außerhalb
Gnädige Frau, der Herr, spazieren Sie ein …
Ankunft in Wien. Die gerühmte Wiener Unfreundlichkeit gegen die man sich, weitsichtig gewarnt von allen wienerfahrenen Freunden, gewappnet und auf die man sich nahezu gefreut hat ist schwer zu finden.
Schon am Zug wird jeder Dame und auch sonst jedem weiblichen Wesen, da es ja potentiell alle Anlagen zur Dame in sich trägt, der Koffer beim Ausstieg aus der Hand genommen und am Bahngleis für sie abgestellt.
Türen werden minutenlang offen gehalten, wenn in weiter Ferne jemand erahnbar ist, der denselben Weg einschlagen könnte.
Ist man mit Koffer und Stadtplan und einem ratlosen Gesicht ausgerüstet eilen alle Wiener herbei. Jeder will der erste sein, der einem helfen kann. Dass es kein Gerangel darum gibt liegt allein daran, dass dies ja wieder eine Unhöflichkeit darstellen würde, allein deren bloßen Anschein würde man nie zulassen.
Tag aus Tagen. Wieder im Hotel. Abends. Hitze hat uns wieder hierher getrieben. Selbst das dicht an den zahlreichen Sprenklern der hofgärtlichen und sonstigen grünen Anlagen der Innenstadt Vorbeigehen konnte nicht lang genug Erholsamkeit erzeugen.
Morgens wieder mit Taubentumult und Gegurre begonnen. Und mit Mann ohne Eigenschaften lesen. Ich liebe das Buch und bewundere den Autor schon jetzt dafür, alles was er sich im Inneren einer der Figuren vorgehend denkt nie einfach auszudrücken, sondern beinahe jeden Satz in sprachmeißlerischer Vollendung zu gestalten. Ziehe gierig Stadt- oder Wesensbeschreibungen des Romans in mich hinein. Gleiche mit vor kurzem Gesehenen ab und halte es für das in Kürze zu Sehende bereit. In dieser beeindruckend imperialbaulich Geschichte atmenden und an sovielen Zeiten vorübergeschrittenen und weiter spazierenden Stadt.
Mehr Erinnerungen, Eindrücke, Ansichten …
13. June 09
· Autor: admini · Kategorie: Die Welt außerhalb, Erkenntnisse und Offenbarungen
videre bilder.
Dagen en. Meine Güte wird das früh hell. Bin nachtdunkle Verjalousierung gewöhnt. Wache auf. Pappelallee. Bei Toni. Abends zuvor mit selbst gemachter grüner Pesto med Pasta umsorgt. Flieger geht um 10 Uhr irgendwas. Es ist taghell. Ich habe verschlafen. Doch die Mobiltelefonuhr sagt 4:00. Ich kann es nicht glauben. Ganze 3 Stunden lang nicht, bis mich der langsam zunehmende Straßenverkehrslärm überzeugt, dass es tatsächlich ruhende taghelle Nacht war.
Das seltsame Mädchen am Ticketautomaten. An der S-Bahnstation. Ein Mädchen, Ende 20, mit Koffer vor dem Ticketautomaten. Sie scheint vergeblich mit dem Touch Screen des Ticketautomaten zu interagieren. Sie drückt auf die Schaltfläche für das AB-Zonen-Ticket — nichts geschieht. Sie drückt nochmal. Nichts. Hinter ihr bildet sich eine Schlange. Sie drückt fester. Nichts. Sie hämmert energisch und hektisch mit dem Zeigefinger. Der Automat fordert sie mit roter Blinkerschrift auf endlich eine Eingabe zu machen. Sie möchte das blöde Mistding anschreien, dass sie genau das ja tut. Innerer Aufruhr. Panik. Sie versucht es nochmal, diesmal mit Gefühl. Nichts.
Sie testet eine andere Schaltfläche. Diese funktioniert. Die Schlange hinter ihr wird länger. Hilflos wendet sie sich an den Mann hinter ihr und bittet ihn beschämt für sie auf die AB-Schaltfläche zu drücken, sie vermute die Sensorik sei kaputt. Er sieht sie ungläubig an. Sie hämmert nochmal lustlos auf die AB-Ticket-Schaltfläche.
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