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thoreauvian ::: Mohn & Korn; & Grillen

»Man öffnet seine beide Ohren dem unsichtbaren, ununterbrochenen Chor und fragt sich, ob nicht die Erde selbst die ganze Zeit über singt.«

(Henry D. Thoreau, Tagebuch I)

… zirp zirp zirp

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Botanisieren ::: Spätfrühling Festuco-Brometea-Klassenmagerrasen

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Botanisieren ::: auf dem alpiner Steig

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Fotorunde ::: Regensburg, schau ums Rathaus (friend’s wedding)

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Fotorunde ::: hjemmejorden

Auf dem Weg zum Alpinensteig, über diese aufgebrochenen Straßenplatten die mich seit meiner Kindheit begleiten. Melancholie umgibt die Landschaft. Es tröpfelt immer mehr, doch die Luft ist weiterhin wohlig warm, den Weg entlang am Beginn des Alpinensteigs voller Freude eine Begegnung mit einem weißen Flieder, kleinere, weniger dicht gedrängte Blüten, insgesamt zierlicher als die Gartenflieder, doch der Duft versüßt die Luft. Überhaupt, der Duft überall. Die Blüten. Der Waldboden, die Wiesenwege am Alpinensteig. Rauschzustand.

Der Himmel ist langsam dräuend zu nennen. Am Beginn des Alpinensteigs, allein, nur der Frühling, der Flieder, der Regen und ich. Er frischt auf, wird mehr, Vorteil eines kopftuchtauglichen Halstuchs wird entdeckt, ich spanne es über mich wie ein Segel und fühle mich frei, während ein leichter Wind es über mir hält.

Der jetzt beständige Regen läßt mich einen Aufenthalt in einem Wäldchen gegenüber einer Geherkundung bevorzugen. Am Hang gegenüber die Schafe, die ich schon von weitem gehört habe wie einen Jahrmarkt. Diverse kleine Blümchen entzücken. Mit dem Kopftuch in Gedanken in die Zeit von meinen Großmüttern treibend genieße ich das in der nichtsonnigen Natur mit mir sein.

mehr Frühlingsregenstimmung …

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Fotorunde ::: Abtauchen am Eilsbrunner Riff

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Alpinensteigexpeditionen ::: Bug Vader

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Alpinensteig-Expedition; rauschende Ameisenhaufen, Bäume* und mähende Schafe

zur Expedition.

*bildbeschreibende Wortgruppe rauschende Bäume mit Dank an Miss ToNY.

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Seebad Bansin | 12.04.11 bis 15.04.11 | 05

Die Ruhe und das Meer und ein Hauch von Damals …

A Prelude   01 Betrachtung des Wortpaares Urlaub–Sonne   02 Der Regen über Berlin, Berlin Hbf (tief)   03 Der Hauch von Damals   04 Souvenirüberlegungen   05 Max-Planck-Institut für Primatenforschung, Bereich Armaturenmethodik, Außenstelle Usedom   06 Tauchglocke und Insektenvielfalt   07 Die Hang-auf-Problematik   08 Urlaub am Meer und das Gold der Ostsee   09 … in Bildern

05 Max-Planck-Institut für Primatenforschung, Bereich Armaturenmethodik, Außenstelle Usedom

Der erste Morgen. Mit dem Elan der Begeisterung ob eines beim Frühstück durchbrechenden Sonnenstrahls und Freude über den komfortablen Nassbereich des Apartments begebe ich mich in die Dusche. Doch dann ist es wieder so weit. Der Primat steht vor diversen silbernen Knöpfen und fragt sich in welcher Kombination diese gedreht, gekippt oder gezogen werden müssen, um das wundersame Herausregnen des reinigenden Wassers zu veranlassen.

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Wienwirkungen 2 | 11.08 bis 14.08.10

Wien. Eine Stadt wie ein Mosaik. Wie die Welt. Und wir wieder drin. Wieder in Wien.

0 | 1 | 2 Zwei Bildbände für Wien die ich gerne herausgeben möchte | 3 | 4 | 5

Besucht man einen Ort zum zweiten Mal zwingen an die eigene Person gebundene, das heißt nicht sehr starke, Mem-Überbleibsel der ersten Reise Elementen der zweiten Reise ihren Stempel auf. Man muss sich das so vorstellen dass, nachdem man selbst die Stadt verlassen hatte, die kleinen Meme irrlichternd durch die Gassen der Stadt stromerten, doch aus Anhänglichkeit oder Schüchternheit sich an keine andere Person anheften, sich nicht verbreiten konnten. So waren sie gezwungen des Leben eines Gassen-Mems zu führen. Ergreifend und es möchte einem das Herz zerreißen, wenn man daran denkt wieviele noch junge Meme man allein auf sich gestellt zurückläßt. Jederzeit. Immerzu.

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Schnee im Wald und Black Rider im Centraltheater | 29.12.09

Wald bei Tag. Es ist nicht leicht sich im Wald nicht zu verlieren wenn man unbekannten Pfaden folgt. Im Widerstreit zwischen durch Autobahngeräusche und deren Abwesenheit geführter Orientierung und der Neugier die einen immer den anderen Weg als verheißungsvoller weist, dort wo die Baumstämme im Entfernungsdunst immer unsichtbarer werden, wo Schnee und Eis glitzern, die Schwingen von Greifvögeln im Wind nicht zu hören sind, abschmelzendes Eis gluckst und einen Bach entlanggurgelt, und am Ende des dunklen Waldpfades das Draußen in leichtgelben Licht sicher erreichbar scheint.

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Wien | 16.06 bis 20.06.09

0 Gnädige Frau, der Herr, spazieren Sie ein … | 1 | 2 | 3 | 4 | 5

Ankunft in Wien. Die gerühmte Wiener Unfreundlichkeit gegen die man sich, weitsichtig gewarnt von allen wienerfahrenen Freunden, gewappnet und auf die man sich nahezu gefreut hat ist schwer zu finden. Schon am Zug wird jeder Dame und auch sonst jedem weiblichen Wesen, da es ja potentiell alle Anlagen zur Dame in sich trägt, der Koffer beim Ausstieg aus der Hand genommen und am Bahngleis für sie abgestellt. Türen werden minutenlang offen gehalten, wenn in weiter Ferne jemand erahnbar ist, der denselben Weg einschlagen könnte. Ist man mit Koffer und Stadtplan und einem ratlosen Gesicht ausgerüstet eilen alle Wiener herbei. Jeder will der erste sein, der einem helfen kann. Dass es kein Gerangel darum gibt liegt allein daran, dass dies ja wieder eine Unhöflichkeit darstellen würde, allein deren bloßen Anschein würde man nie zulassen.

Tag aus Tagen. Wieder im Hotel. Abends. Hitze hat uns wieder hierher getrieben. Selbst das dicht an den zahlreichen Sprenklern der hofgärtlichen und sonstigen grünen Anlagen der Innenstadt Vorbeigehen konnte nicht lang genug Erholsamkeit erzeugen.

Morgens wieder mit Taubentumult und Gegurre begonnen. Und mit Mann ohne Eigenschaften lesen. Ich liebe das Buch und bewundere den Autor schon jetzt dafür, alles was er sich im Inneren einer der Figuren vorgehend denkt nie einfach auszudrücken, sondern beinahe jeden Satz in sprachmeißlerischer Vollendung zu gestalten. Ziehe gierig Stadt- oder Wesensbeschreibungen des Romans in mich hinein. Gleiche mit vor kurzem Gesehenen ab und halte es für das in Kürze zu Sehende bereit. In dieser beeindruckend imperialbaulich Geschichte atmenden und an sovielen Zeiten vorübergeschrittenen und weiter spazierenden Stadt.

Mehr Erinnerungen, Eindrücke, Ansichten …

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Anreise Passauer Pfingstopenair

Samstag
Zugfahrt bei sonnenblendendem Wetter nach Regensburg. Alles gelb, alles Raps. Versuch der Stiladaption eines bekannten Reisereportagisten. Regionalbahn stoppt kurz in Gößnitz. Station wirbt mit großen Schildern »Willkommen am längsten Bahnsteig Deutschlands«.

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Nach dem Passauer Pfingstopenair

Busheimfahrt zieht sich. Ankunft in Passau. Noch kleiner kälte- und müdigkeitsschlotternder Spaziergang, Gässchen hoch, an plätschernden Bergbächchen entlang. Passau. Hach. Schön da.

Montag
Frühe Heimfahrt nach Eilsbrunn. Das Mittagsgrillen im elterlichen Garten wartet. Das eine Mal im Jahr das mich für sämtliche »Ach meine Eltern grillen wieder, da werd ich wohl hingehen« von Alex entschädigen muss. Danach werden alte Ahnenfotos ausgegraben und forschungsgerecht beschriftet. Kehre mit reicher Leihbeute nach Leipzig zurück, auch wenn es bei mir im Gegensatz zu Martin und Alex nur bis zu den Urgroßeltern reicht.

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