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Werbeliner ::: m.o.n.d. exp.

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Mondnacht mit Schleierwolken und Bändern, Wind weich und noch nicht schneidend kalt. Blätter rascheln. Sachtes Anklatschen silbriger Wellen. Nachtentenquaken. Erschrockene Radnetzspinnen im Rotlicht. Eine Fledermaus vor dem Mond. Ein Igel quert unseren Weg, und mumpfelt sich ins Gebüsch. Fluchen und Murmeln über dem Einstellen der Sternenkarten. Neolithische Kunst an Bohlen. Eine kleine schwarze gemalte Spinne, ein erschrockenes Gesicht, und vor diesem, ein Netz mit sehr realer Spinne von Legionen. Eine Assel. … und genau in Richtung des Weges tanzt eine Sternschnuppe nieder, so langsam schwebend wie eine Papierlaterne, und verglüht in einem zirkularen Strahlen. Nicht dieser blitzkurze Streif am Firmament, sondern ein langgezogener Moment über den Grashügeln.

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woolf ::: m.o.n.d. : klatschblau :: herbstbäume

»Die Herbstbäume leuchten im gelben Mondlicht, im Licht der Erntemonde, dem Licht das harte Arbeit milde überglänzt und glättend über Stoppeln streicht und die Welle klatschblau ans Ufer trägt …

… dann, da sie müde war, war sie, während ihr Inneres sich immer noch mit dem Meer senkte und hob, der Geschmack und der Geruch den Orte nach langer Abwesenheit an sich haben, sie gefangenhielten, die Kerzen in ihren Augen flackerten, sich selbst entglitten und untergegangen. Es war eine herrliche Nacht, sternklar; die Wellen rauschten, … der Mond überraschte sie, riesig, bleich …«

(Virginia Woolf, der Leuchturm)

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Werbeliner ::: norsk am sjøen

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Sounds & Sights Jahrtausenfeld ::: Zirpen- & Maskentanz

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Fotorunde ::: botanisieren am Wegesrand im August

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Fotorunde ::: Regenwald

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Fotorunde ::: out for the mould

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Fotorunde ::: botanisieren am Wegesrand Juli

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blessed ::: tropfender Schillerhühner

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roger ::: morphologisches memento, flora der vergangenheit

»Die Wiesen, die hier nicht mehr existieren, die üppigen, wilden, mit Hunderten verschiedener Pflanzenarten, die Mischwälder, die verstrüppten, die verschwindenden, deren Unterholz gekämmt und dann beseitigt worden ist, die morphologische Vielfalt der Blattformen, Stämme, sie sind die Antiquitäten der Naturlandschaften, die Flora der Vergangenheit, und während wir es wissen, beginnen wir die Pflanzen bereits im Prozess ihres Sterbens zu betrachten, als Exemplare einer Spezies, die noch da ist, den eigenen Abschied aber schon angekündigt hat.«

(Roger Willemsen, Der Knacks)

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botanisieren et al. ::: frey auf dem rödel

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Fotorunde ::: heat and meet

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Fotorunde ::: wald & wärme

Sehr entspannt aus dem schattenwarmen Wald zurück.

Das ist also Wald im zu heißen Hochsommertrockentag. Die Luft ist so warm wie draußen, mit Schatten, aber ohne Kühle. Dafür in allen Gelenken eine irgendwie innen ruhende geschmeidig ohne Anstrengung erwärmte Freude beim Bewegen. Zahllose Raschelmäuse zeigen sich meinem Objektiv nicht, einmal sogar eine ganze Herde, die sich im flirrenden Schattendunkel nicht fokussieren lassen. Beschließe für jedes nicht erwischte Rascheln eine nichtssagende Aufnahme von weitem Waldboden zu machen. Doch später dann! Meine erste Maus, wenn auch fern & unscharf. Viele Zwietschies, winzig, ebenso unfokussiert, darunter vielleicht auch Schwanzmeisen und ein auf dem Rückweg immer näher an mich ran hüpfender Buchfink. Der Hund Oskar. Hexenkraut, aber keine Knabenkräuter. Waldhitzeimpression.

… mehr Wald & Wärme

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Fotorunde ::: Exp. Leuschner V

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Fotorunde ::: free in, river

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