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Wienwirkungen 2 | 11.08 bis 14.08.10

Wien. Eine Stadt wie ein Mosaik. Wie die Welt. Und wir wieder drin. Wieder in Wien.

2. Zwei Bildbände für Wien die ich gerne herausgeben möchte

Besucht man einen Ort zum zweiten Mal zwingen an die eigene Person gebundene, das heißt nicht sehr starke, Mem-Überbleibsel der ersten Reise Elementen der zweiten Reise ihren Stempel auf. Man muss sich das so vorstellen dass, nachdem man selbst die Stadt verlassen hatte, die kleinen Meme irrlichternd durch die Gassen der Stadt stromerten, doch aus Anhänglichkeit oder Schüchternheit sich an keine andere Person anheften, sich nicht verbreiten konnten. So waren sie gezwungen des Leben eines Gassen-Mems zu führen. Ergreifend und es möchte einem das Herz zerreißen, wenn man daran denkt wieviele noch junge Meme man allein auf sich gestellt zurückläßt. Jederzeit. Immerzu.

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Langeoog — Reisebuchaufzeichnung Tag 2

Dag To

Wir müssen eilend los — der Touristeninformationstresen wird von unserer Regennässe benetzt — pinkrosarote Gummistiefel — wir schlurfen modrig zurück in die Ferienwohnung — mit Gummistiefeln an den Strand und Sonne — Selbstauslöserfotografie aktiviert die Selbstzerstörung meiner Kamera — Rettung durch Ingenieursbeflissenheit — der Regen nimmt zu — der erste Moment im Gummistiefel, ich bin Ostfriesin — Regenschirme aus Regensburg — Betrachtungen über das Lebensgefühl in Gummistiefeln — Identifikationsschock — Fasan pikiert — das Verteilen regennasser Gegenstände in kleiner Ferienwohnung — Unterschlupf, Tee und Plätzchen — Bereit für neue Taten, Spaziergang ans Meer — Farben, leuchtend farblos — Fluß Priel und Landeier in Lebensgefahr, Rettung durch Beobachtung — Fasan flüchtet unter einen Marquibusch

Vormittag. Es hat geregnet, und nun steigt langsam die Sonne durch. Frisches Wetter, tiefgraublauer Himmel. Vögel zwitschern. Wir müssen eilend los. Zum Rathaus. Viel steht auf dem Spiel: der restliche Tag, unser Wohlergehen, ob wir morgen wandern und verschellen oder auch wiederkehren werden. Der Erwerb von Gummistiefeln. Alles! Und vor allem: Tickets für das Watt. … weiterlesen.

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Kansas City und Kansas City – Geheimniswitterung der Zwillingsstädte

Es herrscht wieder die Zwischenzeit der Gelbe-Heft-Lektüre. In Reportagen reisen in die Vergangenheit, den Weltraum, ferne Gesellschaften und in Naturlandschaften. Doch wie in so vielem im Leben sind die wirklich spannenden Geschichten nur dem aufmerksamen Beobachter vorbehalten, bzw. werden sie der Öffentlichkeit vorenthalten und nur Menschenfreund Zufall vermag sie uns zu schenken.

So offenbarte sich mir innerhalb einer Reportage über die sattgrasige Kinderbuchlandschaft in Kansas eine Ungeheuerlichkeit, die ähnlich schwerwiegende Konsequenzen, Tumult und Aufruhr in der Subnetzgemeinde, wie die Aufdeckung der Bielefeld-Verschwörung haben dürfte. Ich stieß auf die Existenz von Kansas City und von Kansas City.
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10er-Mannschaft auf dem Floß ::: Ruppiner Seenland

der Tag beginnt früh — Eintreffen am Floßverleih — Katze ohne Schwanz — die Floßheidi — überraschte Freudenschreie bei Entdeckung des rückwärtigen Porzellan-Freisitzes — Expedition in den Wald und Mückenbegegnungen — wir flößen los — Sonnendeck — bekannte Anstrengungen bei der Fortbewegung auf dem Wasser, Erschöpfung durch Sonne, Wind, und subschwelliges Brummen des Außenbordmotors — Team Göttingen entdeckt Wasserzehenballet — Naturkanaldurchquerung mit Libellen, Bachstelzen, Schwänen und keinen Eisvögeln — Bachstelze läuft über Seerosenblätter — Entenanlegestelle — Sandra allein am Heck und der Weg durch bewohnte Ufer — wir legen an, herabhängende Äste fegen träge und nutzlos herumliegende Mannschaftsteile vom Dach — Plan B — Seemitte, Reinsprünge und Entenfütterung — Mission Streichholz: ein Familienvater schwimmt seinen Weg — Olympische Gedanken auf dem Wasser — die Mannschaft stürmt einen Campingplatz auf der Suche nach Schnitzel, Kaffee und Erleichterung — das Floß wird zurückgeflößt — Naturschönheit und Benzinduft — Bemerkungen zur Floßlenkung — ein Anker wird aufgewickelt — Wunderkatzens Schwanz ist nachgewachsen — Fahrt zum Kanucamp — scharrende Rebhühner, Nacht und Feuerstelle — die Mückenstiche sind gezählt*

… der Floßtag in Bildern.

*Flußfahrgeschichten können Jerome K. Jerome-bedingt nur in einer geschehniszusammenfassenden Aufzählung angefangen, oder gar vollkommen so erzählt werden.

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Langeoog — Reisebuchaufzeichnung Tag 1

Dag en

Weckergestütztes Erwachen um 5 Uhr morgens — Ich sitze in Zug-Trance — Niedersachsen, Land: Lüttjes Bäckerei. Uschis Fischladen. Stefans Motorradshop. — Meer! Grünbraungrau. An die Betonkais schwappend — Überfahrt Langeoog, Quasiland — Gleichung aus der die Autos entfernt wurden — zwei Entenherren watscheln durch unseren Vorgarten — wir erreichen über Hagebuttendünenmeere schließlich den Strand. Und den dahinter liegenden Strand. Und den Strand der hinter diesem liegt.

Anreise. Weckergestütztes Erwachen um 5 Uhr morgens. Frühstmorgens aufzustehen ist etwas das ich erstaunlich mir selbst beinahe widersprüchlicherweise mag. Die Welt ist neu. … weiterlesen

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Motorpsycho | 7.06.10 | Conne Island

Bei Entdeckung dass Motorpsycho aus Trondheim sind, schrieb ich den Teilnehmern meines Norsk-Kurses naturlig sofort eine Empfehlung, war dabei aber der Musik Motorpsychos so gegenwärtig, dass ich diese nicht ohne eine Warnung versehen absendete. Men forsiktig, det er høyt musikken! Es steht allerdings zu bezweifeln dass der Lärmbegriff den ich beim Absenden der E-Post im Sinn hatte, dem wahren Wesen von Lärm nahe kam. Dem wahren Wesen von Lärm wie ich es jetzt kenne …

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Langeoog | 29.05 bis 2.06

Reisebuchaufzeichnungen – Zusammenfassung

Umfassendere Reisebuchaufzeichnungen sind dank Netbookmitnahme bereits digital vorhanden und werden in Kürze diese Seite sprengen.

Natürlich viel geschwinder um weitere Eindrücke von dieser wunderbaren Insel zu sammeln, geht das Betrachten der äh, wenigen Bilder die ich sorgsam jeden Moment auswählend gespeichert habe: Langeoog-Bilder, eine Auswahl.

Dramatische Szenen in Langeoog-Ort. In der 2000-Einwohner-Inselgemeinde Langeoog gibt es keine Autos. Doch die Wege sind natürlich breit genug für Pferdefuhrwerke und Elektroliefer- bzw. Müllwagen.

Doch das Idyll täuscht. Hinter jeder Biegung wartet Dramatisches, oder bitter Rührendes. Fußgängerherrlich beschreitet man mittelwegs die verwinkelten Wege durch die beschaulichen Backsteinhäuser nebst detailliert gehegten, rabatteten und beblühmten Vorgärten. Hagebutten soweit das Auge reicht und die Nase riecht. Mit sich, der Welt und insbesondere der Luft im Reinen.

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norsk kurs og gjester besøker sjokolademuseet i Halle

Med gjester oss Asleiv og Petar fra norge besøker vi det sjokolade-museet i Halle. Her kan du se alle bildene: Sjokolademuseet i Halle ::: Mai 10

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Crippled Black Phoenix | 10.05.10 | UT Connewitz

Crippled Black Phoenix sind gekommen. Sie haben angekündigt dass sie kommen, und sie sind gekommen. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Das war schon zu oft anders. Ein Tourplan nach dem Anderen durch widrige Schicksalsmacht vereitelt. Schmerz und Mitgefühl für die Band in der Seele, bei jedem Aufruf ob Fans noch andere Clubs in der Stadt kennen würden, wenn wieder ein gebuchter Auftritt aus unbekannten Gründen ins Nichts splitterte. Doch gestern ist es gelungen. Crippled Black Phoenix waren in Leipzig. Nicht als Hauptband — aber der Bann wurde gebrochen. Die Zukunft strahlt verheißungsvoll für mehr.

Das UT präsentiert sich diesmal mit wenigen noch nicht vollständig weggeräumten Kino-klapp-Polster-Reihen, die kurzweiliges Daniedersinken und Wegdämmern zwischen den Auftritten der 3 Bands ermöglichen, zu denen man sich schon frühabends aufmachen musste. Das Konzertvolk füllt das UT zu einer für das gen Bühne sehende Auge optimalen, lockeren Dichte, und wir finden uns im nicht genau festzulegenden Raumbereich Reihe 1–3 wieder. In Augenhöhe mit der Greavesschen Gitarre, in unmittelbarer Weite vor dem Mann der der Welt und an diesem Abend dem UT Connewitz Crippled Black Phoenix schenkt. Tätowierte Ruhe und Einklang mit seinem Instrument ausstrahlt, dabei kein Bandleader, sondern ein Erster unter Gleichen. Neben der mit dem elektronischen Tasteninstrument tief verbundenen Dame. Dem in sich sinnendem Sänger. Den durch kurzweiliges Geplänkel und Geblödel in Erscheinung tretenden Bassisten, der knapp vor dem in weitem Hintergrund verschwindenen Schlagzeug steht. Neben dem klein wirkenden Gitarristen Nummer zwei, der durch eine metallene Fingerhülse am kleinen Finger glänzt. Und neben der Cellistin die ganz außen Klassik ausstrahlt. Endtime Ballads betiteln sie ihre Musik auf myspace. Und stehen in dieser Endzeit-Kulisse, auf der Bühne des UT.

Gleich zu Anfang. Die Gitarre vor Augen und den Klang so nah vor Ohren schweben Erinnerungen an das erste Blackmail-Konzert heran. Die von der Gitarre entfesselten Töne schweben direkt auf einen zu und wickeln ein wie damals. Wenn aus den ganzen rauhen Einzelkomponenten einer E-Gitarre im Zusammenklang dieser harmonische und weiche Gesamtton entsteht. Satt und laut und Effekt.

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Zoo im Schnee #2

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Schnee im Wald und Black Rider im Centraltheater | 29.12.09

Wald bei Tag. Es ist nicht leicht sich im Wald nicht zu verlieren wenn man unbekannten Pfaden folgt. Im Widerstreit zwischen durch Autobahngeräusche und deren Abwesenheit geführter Orientierung und der Neugier die einen immer den anderen Weg als verheißungsvoller weist, dort wo die Baumstämme im Entfernungsdunst immer unsichtbarer werden, wo Schnee und Eis glitzern, die Schwingen von Greifvögeln im Wind nich zu hören sind, abschmelzendes Eis gluckst und einen Bach entlanggurgelt, und am Ende des dunklen Waldpfades das Draußen in leichtgelben Licht sicher erreichbar scheint.

… mehr Wald

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Moni on Ice und Zoo im Schnee

Trotz Landei-Status war ich heute einer zurückhaltenden Neugier folgend zum ersten Mal auf einer zugeeisten Wasseroberfläche. Der See im Rosental ist ein beschauliches Kreisrund von etwa 50 m Durchmesser. Schon von Ferne sehe ich schlittschuhlaufende Menschen. Als ich daran auf meinem Zooweg vorbeigehe, tapst sogar ein altes Omchen ihrnichts sorglos bis zur Seemitte.

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Im Zeichen des Vogels

… die meisten Familien halten sich einiges darauf einen irgendwie gearteten Vogel zu haben. Meine Familie besaß Generationen über Generationen gewellter Sittiche …

Die weibliche Teilmenge meiner Familie, die sowohl aus Teilen der Elternmenge als aus der Gesamtheit der Töchter, aber aus Mangel an brüderlicher Anwesenheit nicht aus der Gesamtheit der Kindmenge besteht, bewegt sich in einem durch die elterliche Teilmenge bestimmten langsamen Tempo bei wärmstherrlichen, alles mild umfließenden Sonnenschein durch das Rosental in Richtung Zoo.

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Gold. Goldt. Gold.

Irgendetwas in meinen Genen drängt mich dazu dieser Tage stampfend durch enge Gänge marschieren zu wollen und dabei das Zwergenlied lauthals anzustimmen. Doch sind enge Bergwerkschächte weit weg, so dass ich dem in anderer Weise nachgeben muss …

Dreierlei kam bisher zu Tage. Es ist nicht alles Metall was Gold ist …


Gold 01
Das Gold in der Natur und mir.

Es gibt ein goldenes Geheimnis in diesem Herbst das bis in den tiefsten Winter leuchten wird.

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Auf die Äpfel, fertig, los!

Fruchtlockende Erzählungen treiben Jean Luc, Odysseus og meg gen Mutschlena, dem sagenhaften Hort nordsächsischer Obstsaftindustrie [... mehr Bilder, mehr Eindrücke]

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