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montaigne ::: gleichbleibend

»Ich bleibe fast immer in derselben Verfassung, wie es für schwere und träge Körper kennzeichnend ist.«

(Sarah Bakewell, Wie soll ich leben? – oder das Leben Montaignes
in einer Frage und zwanzig Antworten)

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woolf ::: Arabesken und Bögen in einen Teich der Nachdenklichkeit aufgelöst

»Auf einmal wurden aus den leeren Stufen vor dem Salon, dem Volant des Sessels drinnen, dem jungen Hund, der auf der Terrasse herumtollte, dem ganzen Gewoge und Gewisper des Gartens so etwas wie Bögen und Arabesken, die sich üppig um ein Zentrum völliger Leere entfalteten.« Will Hr. Carmichael fragen, wie er sich alles erklärt. »… denn die ganze Welt schien sich zu dieser frühen Morgenstunde in einen Teich der Nachdenklichkeit aufgelöst zu haben, ein tiefes Becken der Wirklichkeit, und fast konnte man sich ausmalen, wie, hätte Mr Carmichael gesprochen, ein kleiner Riss durch die Oberfläche des Teiches gelaufen wäre.«

(Virginia Woolf, der Leuchtturm)

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thoreauvian ::: festzustellen wann das Gras wogt

von wogendem Gras kann man erst im Juni sprechen, »wenn die Frösche träumen, und das Gras wogt, und die Butterblumen ihre Köpfe hin und her schwenken und die Hitze dazu verleitet in Teichen und Flüssen zu baden, dann hat der Sommer begonnen.«

(Henry D. Thoreau, Tagebuch III)

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thoreauvian ::: aufstehen ohne Morgengedanken zu verschütten

»Vor dem Erwachen heute Morgen hatte ich einen Gedanken. Ich bemühte mich ihn fest im Sinn zu behalten, nachdem ich bei Bewusstsein war, doch, auf dem Rücken liegend, bezweifelte ich, dass mein Geist ihn erfassen könnte, wenn ich aufrecht stünde. Ein schwierigeres Kunststück, aufzustehen, ohne seine Morgengedanken zu verschütten …«

(Henry D. Thoreau, Tagebuch III)

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thoreauvian ::: Tag erleuchtet keineswegs

Juli 1851, 2. Juli. Frischer, kühler Sommermorgen, Great Meadows haben eine leicht bläuliche, neblige Färbung, an anderen Stellen einen eisgrauen Schimmer. Von Grashalmen reflektiertes Licht, ein Grasmeer, eisgrau von Licht. »Bis jetzt hat es noch kein Mäher entweiht … Meilen wogenden Grases schmücken die Erdoberfläche. … [Gras wächst bemerkenswert rasch. Woche zuvor war es ihm noch kaum aufgefallen, also nicht im Weg, und nun, steht es hoch und wogend auf den Fluren, so dass er: auf die Straße ausweichen muss!] … Man weiß kaum dass es gewachsen ist … [geht nach vielen Nachtspaziergängen nun wieder tagsüber. Findet keinen überragenden Vorteil darin.] … Ich sehe kleine Gegenstände besser, doch erleuchtet mich das keineswegs. Der Tag ist banaler … [Banause! … bewundert dass nach wolkigem Wetter die Sonne nur nach und nach, abgestuft, hervorkommt, um den Pflanzen nicht zu schaden ... → könnte nicht behaupten dass dem durchweg so wäre].«

(Henry D. Thoreau, Tagebuch III)

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thoreauvian ::: Nachtgesang der Erde, zu Körpern gewordene Rülpser

11. Juni Mittwoch. Sommernachtspaziergang längs der Eisenbahn. Wunsch nach gelben, trüben, traumhafteren Licht wird erfüllt. Erkennt »anhand der Schatten, welche die Unebenheiten der tonigen Sandböschung im Eisenbahndurchstich warfen, das es notwendig war, Gegenstände ebenso bei Mondschein wie bei Sonnenlicht zu sehen, um einen vollständigen Begriff von ihnen zu haben … [Erinnerungen in wärmeren Luftschichten vom Tag, von Arbeitern und Bienen, und Vergleich von Klang des Nachtfalkens der sich nicht so flüchtig wie am Tag verliert. Treidelt zur Stärkung seines Hörsinns ab] … wir werden zu Lauschern der ganzen Geschichte … [sein Weg führt weiter in kältere Regionen, mit viel Taudunst, der ihn] … dem Ursprung der Dinge näher … [zu bringen scheint, im kühlen Nebel] … liegt etwas Schöpferisches und Anfängliches … [und lässt ihn an Musik denken. Voller Freude über seinen Nachtspaziergang schließt er] … ah, dieses Leben das ich erfahren habe! Wie schwer ist es, sich an das zu erinnern, was am denkwürdigsten ist! … unsere geistige Seite nimmt eine deutlichere Gestalt an, wie unser Schatten, den wir uns begleiten sehen.«

… Schimmern des Mondes auf dem See, Wasserkäfer die hin und herflitzen, »und dabei Streifen oder Kurven aus Licht schaffen. … [nähert sich dann noch gedanklich einer physikalischen Gesamtbetrachtung] … wenn es ebenso viele Augen wie von den Wellen aufgewiesene Winkel gäbe, würde die gesamte Oberfläche so hell wie der Mond erscheinen … [außerdem, eine alte musikalische Eule, Laute träumender Frösche, ein Ochsenfrosch] … zu Körpern gewordenen Rülpser … [Rückweg, Felder voll vom] … alten, vertrauten, unsterblichen, geschätzten Grillengeräusch, wobei ich zuerst ein deutliches Zirpen vernahm; doch als dies aufhörte, gewahrte ich ein allgemeines Erdlied … [fragt sich warum wir nicht hören wenn es im Frühling beginnt oder im Herbst verlischt]«

(Henry D. Thoreau, Tagebuch III)

… man hört es wohl

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thoreauvian ::: geflügelte Feuerfunken & Nachtsein

»viele Menschen gehen bei Tag, wenige bei Nacht. Das ist eine grundverschiedene Zeit. Statt der Sonne: Mond und Sterne; statt der Walddrossel: die Falkennachtschwalbe; statt des Schmetterlings: Leuchtkäfer, geflügelte Feuerfunken! Wer hätte das gedacht? Welche Art Leben und welch kühler Bedacht wohnen in einem Feuerfunken an taufeuchten Stellen? … statt singenden Vögeln: das Quaken von Fröschen und der stärkere Traum der Grillen. Die Kartoffeln stehen gut im Wuchs, der Mais gedeiht, die Büsche ragen vage auf, und im Mondlicht sind die Schatten von Felsen und Bäumen und Büschen und Hügeln deutlicher als die Dinge selbst. Die kleinsten Unebenheiten im Boden werden durch den Schatten aufgedeckt … die Farne im Wald scheinen von tropischer Größe zu sein; die zwischen den Bäumen sichtbaren Teiche sind so lichtvoll wie der Himmel. … Die Wälder sind schwer und dunkel. Die Natur schläft. Die Felsen speichern die Sonnenwärme die sie den ganzen Abend über aufgesaugt haben.«

(Henry D. Thoreau, Tagebuch II)

… das Draußen in der Nacht vermissen, wie wehmütig klar es einem wird, wenn man diese so genaue kaleidoskopartig schillernde Zusammenschau an Nachtsein liest, doch auch glücklich, jeden dieser Sätze mit eigenen Erfahrungen empfinden können

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thoreauvian ::: übliche Grenzen des Lebens aufgelöst

»… warum nicht ein hartes und entschiedenes Leben führen, dem man nicht ausweicht, das voller Abenteuer und Arbeit ist, in dem man viel lernt, viel unterwegs ist, auch wenn nur in diesen Wäldern? Ich gehe manchmal über ein Feld von unerwarteter Ausdehnung und lang vermisster Größe, als gäbe es ein mir würdiges Feld. Die üblichen täglichen Grenzen des Lebens sind aufgelöst, und ich sehe auf welchem Feld ich stehe … [Spricht sich den nachmittäglichen Spaziergang vorausdenkend zu, weit umher zu schweifen und frei zu sein. Bis spät in die Nacht zu verweilen, unklug und wagemutig. Mit größerem Radius leben. Die Menschen kommen abends von ihrem nächsten Feld, der nächsten Straße zurück] … wohin noch die Echos ihres Haushalts dringen; und ihr Leben schmachtet und ist krank, weil es seinen eigenen Atem atmet. Ihre Schatten am Morgen und Abend reichen weiter als ihre täglichen Schritte … [Zitiert Milton, »vom Morgen zum tauigen Abend an einem Sommertag.«] … Vulcanos Sturz nahm einen Tag in Anspruch, aber unsere Bestrebungen und Leistungen füllen nur die Zwischenräume der Zeit.«

(Henry D. Thoreau, Tagebuch II)

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thoreauvian ::: graue unauffällige Tage berührend gespiegelt; Kühe

Ein Teich, seicht und mehr als halb eingetrocknet. Von einem Amphitheater niedriger Hügel umgeben. »… es berührt mich darin diesen grauen, so unauffälligen Tag gespiegelt zu sehen … diesen Spiegel, als wäre dort ein dauerhaftes Bild zu sehen … was würden diese Spiegelungen für die Kühe allein bedeuten … nicht bloß ein paar bevorzugte Seen oder Tümpel, die Bäume und Himmel spiegeln, sondern das finsterste Teichloch im ganz selten besuchten Tal tut das gleiche.«

(Henry D. Thoreau, Tagebuch III)

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thoreauvian ::: musik sein träumen

»zu meinem unendlichen Bedauern erwachte ich heute Morgen. … [Traum, reiten, dann segeln. Erst über Meer, dann über Land. Sieht plötzlich seinen Hund obwohl er nicht weiß dass er einen hatte. Dann eine Feuchtwiese. Trifft einen Freund und rezitiert mit ihm vergnüglich Verspaare. Zitiert eine von der er in seinen wachen Stunden nichts weiß, im Traum ist sie ihm aber ganz vertraut] … Ich hatte das Wort Erinnerung darin! … [und im Aufwachen das Gefühl er sei ein Musikinstrument, ein Horn, Klarinette oder Flöte, hört im Erwachen die letzte Melodie oder Fanfare. Erwacht zu seinem unendlichen Bedauern, um sich nur als sich selbst vorzufinden, nicht als] … Durchgangsstraße glänzender und weltbewegender Eingebungen. … Ich wusste dass ich ein solches gewesen war und wieder sein könnte, und mein Bedauern entsprang dem Bewusstsein wie wenig mein Körper jetzt einem Musikinstrument glich.«

(Henry D. Thoreau, Tagebuch III)

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perec ::: rekursives Fragmentieren, Bereiche des Verschwommenen

»… ist schnell klargeworden, dass es mir nie gelingen würde, sie zu einer Abhandlung zu ordnen … diese diskursive Schwäche liegt nicht nur an meiner Faulheit (und hat auch nichts damit zu tun, dass ich meine Schwierigkeiten mit dem Schreibspiel [→ vgl. Glasperlenspiel] habe); sie hängt eher mit dem zusammen, was ich eigentlich mit diesem mir vorgeschlagenen Thema habe einkreisen, wenn nicht gar erfassen wollen. Als hätte das durch dieses Denken/Ordnen ausgelöste Hinterfragen das zu Denkende und das zu Ordnende auf eine Weise in Frage gestellt, dass mein Denken sich nur zersplitternd, verzettelnd und unaufhörlich auf die Fragmentierung zurückkommend, die es ordnen zu wollen vorgab, darüber nachdenken konnte. Was zum Vorschein kam gehörte völlig in den Bereich des Verschwommenen, des Unentschlossenen, des Flüchtigen, des Unvollendeten … dafür entschieden, diesen formlosen Bruchstücken ihren zögernden und ratlosen Charakter zu erhalten, habe darauf verzichtet, so zu tun, als wollte ich sie auf etwas hin ordnen … vielleicht bedeutet dies, auf die mir gestellte Frage zu antworten, bevor sie mir gestellt wurde. Vielleicht bedeutet es, sich davor zu hüten, die Frage zu stellen, um nicht antworten zu müssen. Vielleicht bedeutet es, sich dieser alten Redefigur die man Ausrede nennt, und bei der man sich, anstatt das zu lösende Problem anzugehen, damit begnügt auf Fragen mit Gegenfragen zu antworten und sich damit jedes Mal hinter mehr oder weniger vorgeschobene Inkompetenz flüchtet, bis zum Überdruss zu bedienen. Vielleicht bedeutet es aber auch, darauf hinzuweisen, dass die Frage eben ohne Antwort ist, das heißt, den Gedanken auf das ihn begründete Ungedachte zurückzuverweisen, so wie das Geordnete auf das zu Ordnende (das Unnennbare, das Unsagbare), das zu verbergen es sich unablässig bemüht …«

(Georges Perec, Denken/Ordnen, in: Denken/Ordnen)

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perec ::: nur ausnahmsweise auf begründetes Wissen verweisen

»Die folgenden Seiten vermögen nichts anderes zu sein als Anmerkungen: eine mehr intuitive als organisierte Ansammlung verstreuter Fakten, die nur ausnahmsweise auf begründetes Wissen verweisen. … Brachland der beschreibenden Ethnologie … unter der Rubrik Verschiedenes eingeordnet, Dringlichkeitszonen bilden, von denen man lediglich weiß, dass man so gut wie nichts über sie weiß … banale, mit Stillschweigen übergangene, nicht angenommene, sich von selbst verstehende Fakten: dabei beschreiben sie uns selber, auch wenn wir glauben, uns ihre Beschreibung ersparen zu können …«

(Georges Perec, Lesen: sozio-physiologischer Abriss, in: Denken/Ordnen)

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perec ::: spröde/geheime Spiegelungen seiner selbst

»Seit langem schon hatte ich das gleiche auch mit meinen Träumen getan. Lange vor Beginn meiner Analyse war ich nachts wachgeworden, um sie in schwarze Hefte zu schreiben, von denen ich mich nie trennte. Sehr schnell war ich zu einer solchen Übung gelangt, dass mir die Träume bereits fertig geschrieben in die Hand kamen, einschließlich ihres Titels. Wie groß auch immer meine selbst heute noch vorhandene Neigung für diese spröden und geheimen Aussagen ist, bei denen die Spiegelungen meiner Geschichte über unzählige Prismen zu mir zu gelangen scheinen, habe ich schließlich doch akzeptiert, dass diese Träume nicht erlebt worden waren, um Träume zu sein, sondern geträumt, um zu Texten zu werden, dass sie nicht der Königsweg waren, für den ich sie gehalten hatte, sondern gewundene Wege, die mich jedes Mal stärker von einer Erkenntnis meiner selbst entfernten.«

(Georges Perec, Orte einer List, in: Denken/Ordnen)

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perec ::: Archivar des Alltäglichen

»… so spielt eine gewisse Geschichte meiner Vorlieben (ihre Fortdauer, ihre Entwicklung, ihre Phasen) in dieses Projekt mit hinein. Genauer gesagt, es ist wieder einmal eine Art und Weise meinen Raum abzustecken, eine etwas umständliche Annäherung an meine tägliche Erfahrung, eine Möglichkeit über meine Arbeit zu sprechen, über meine Geschichte, über meine Sorgen, das Bestreben, etwas zu erfassen, das zu meiner Erfahrung gehört, nicht als spätere Reflexion, sondern im Augenblick ihres Zustandekommens.«

»bis das Buch seinen endgültigen Platz findet oder wiederfindet … das man aber … anlässlich des nächsten großen Ordnens einstellen will … was mich angeht so sind dreiviertel meiner Bücher niemals richtig eingeordnet worden. Diejenigen Bücher die ich nicht endgültig provisorisch eingestellt habe, sind wie bei Oulipo provisorisch endgültig eingestellt worden. Einstweilen trage ich sie von Raum zu Raum, stelle sie von einem Regal ins andere … und es kommt vor dass ich drei Stunden lang nach einem Buch suche, ohne das ich es finde, dabei aber die Genugtuung erlebe, sechs oder sieben andere zu entdecken, die ihren Zweck ebenso gut erfüllen.

… Wie Borges’ Bibliothekare … schwanken wir zwischen der Illusion des Vollendeten und dem Rausch des Nichtfassbaren. Im Namen des Vollendeten wollen wir glauben, dass es nur eine einzige Ordnung gibt, die uns ermöglicht, auf Anhieb zum Wissen zu gelangen; im Namen des Nichtfassbaren wollen wir denken dass Ordnung und Nichtordnung zwei gleiche Wörter sind, die den Zufall bezeichnen. Es kann aber auch sein dass beide Lockmittel sind, Augentäuschungen, dazu bestimmt, den Verschleiß der Bücher und der Systeme zu verschleiern.«

»Gleichzeitig erfolgte so etwas wie ein Bankrott meines Gedächtnisses. Ich hatte auf einmal Angst vor dem Vergessen, als ob ich nichts, es sei denn, ich schrieb es alles auf, von dem dahinfliehenden Leben zurückbehalten könnte. Jeden Abend begann ich peinlich genau … eine Art Tagebuch zu führen: es war das Gegenteil eines intimen Tagebuchs; ich hielt darin nur das fest, was mir an Objektivem widerfahren war: die Zeit meines Aufwachens, … Einzelheiten über das Essen …, meine Lektüre, die Schallplatten, die ich mir angehört, die Filme die ich mir gesehen hatte. … sinnlose Angst, meine Spuren zu verlieren, war begleitet von einer Wut, zu bewahren und zu ordnen.

… Von der Bewegung selbst, die … mir Zugang zu meiner Geschichte und zu meiner Stimme verschaffte, sage ich nur dass sie unendlich langsam war … musste die Mauer der übernommenen Erinnerungen abgetragen erden, mussten meine grüblerischen Refugien zu Staub zerfallen …«

(Georges Perec, Anmerkungen hinsichtlich der Gegenstände die auf
meinem Schreibtisch liegen, und: Kurze Anmerkungen über die Kunst und Art
und Weise seine Bücher zu ordnen, und: Orte einer List, in: Denken/Ordnen)

→ vgl. auch Musil, Verwalter der Wirklichkeit

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thoreauvian ::: aus dem dichten dunklen sumpfigen Wald

Fragt in welcher Beziehung der Herbst-Löwenzahn zum Frühlings-Löwenzahn steht. Bemerkt strengen Geruch nach Rainfarn. Verweis dass er vielen unangenehm ist weil er manchmal mit in den Sarg gelegt wird. Nicht viel Hartheu. Dreiblütiges Labkraut. Fieberstrauch, einblütiges Ohnblatt. »ich komme aus dem dichten dunklen sumpfigen Wald wie aus der Nacht in den Tag. Da ich nicht mehr an das Tageslicht gedacht hatte, war ich überrascht zu sehen wie hell es war. Ich hatte Licht genug, deuchte mir, und hier erleuchtete eine Nachmittagssonne die gesamte Landschaft. Es war überraschend für mich zu sehen wie viel heller ein gewöhnlicher Nachmittag ist als das Licht, das einen dichten Wald durchdringt.«

(Henry D. Thoreau, Tagebuch III)

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