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PGI ::: Kurzmemo, Botanischer Hausgarten

Gerade im Bad die Idee alle Zimmerpflanzen botanisch zu etikettieren. Botanischer Hausgarten. Mehr Achtsamkeit für das was einen umgibt. Jahrhunderte des Handels, während der Globalisierung 1.0 haben einem die Welt unbemerkt in das eigene Alltagsleben gelegt. Tändelei mit den Naturwissenschaften. Muss den Institutsleiter fragen ob wir eigentlich schon eine Hausschrift festgelegt haben. Mir gefiele eine Venezianische Renaissance-Antiqua wegen des schrägen Strichs im kleinen e. Doch der nüchtern-wissenschaftliche Charakter käme natürlich bei einer Klassizistischen Antiqua besser zutage. Und wieso bei den Pflanzen halt machen? Petras Steine liegen schon etikettiert hinter mir, man kann gleich noch bei den Mitbringseln weitermachen, und so das eigene Leben in ein naturkundliches und anthropokulturelles Museum verwandeln. Mir gefällt auch die Vorstellung der kleine T.C. wächst im ebenso etikettierten Institut auf, und wundert sich eines Tages bei Freunden zu Besuch, wieso es dort keine Beschilderungen gibt.

Würde das auch gerne mit durch die Wohnung krabbelnden Insekten weiterführen, doch stelle ich es mir schwierig vor, schnell genug die Art zu klassifizieren, ein Schildchen zu erstellen, auszudrucken und dann neben dem sich vermutlich in Fortbewegung begriffenen Insekt anzubringen um es dann abzulichten.

Wieso kommen einem Ideen immer im Badezimmer? Habe Lust eine esotherischer Theorie zu entwickeln die die fließenglatte Oberfläche der Kachelung mit Gedankenreflektion/Brechung und damit verbundener Vervielfältigung in Zusammenhang bringt.

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Spät-so-herbst, Abend und petit Prince auf dem Scherbelberg

Eines späten Abends Sommer im herbstlichen Oktober sammelt sich das kleine Volk Leipzigs auf dem Scherbelberg wie exupéryianische Prinzen …

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Waldexpeditionen ::: Buchstadt

Der Wald von Buchstadt ist voll von entlaufenen Schreibmaschinen. Die angstvoll das Tastenklappern unterdrückende, mühevolle nächtliche Flucht mag sich das Mitgefühl gar nicht ausmalen. Meist sammeln sie sich in kleinen Aussteigergemeinden zusammen. Was ist der Grund für das Aufgeben ihrer so wohlgesicherten Arbeitsexistenz? Die Tastenmaschinen reagieren ssseehr! sensibel wenn auf ihnen Gedöns verfasst wird. Nun ist eine Stadt wie Buchstadt natürlicher voller Verfasser von Gedöns. Je altmächtiger der Verfasser, umso gewaltiger das Gedöns. Geistigen Menschen fällt es schwer sich zu zügeln und nicht in schwallenden Ausuferungen zu jubilieren.

Einige besonders extreme Exemplare haben sich daher vor ihrer Flucht in den Wald sogar ihre Tastaturoberflächen demontieren lassen, um nur ja nie wieder Mißbrauchsopfer von Gedönstirarden zu werden. Ihre Umgebung ist nicht mehr so komfortabel wie früher, doch sie sind nun für immer frei vom Tastendruck.

mehr Eindrücke aus der Siedlung »Eigendemontage macht frei«

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Sammlung verfallener Häuser #2

Vervollständige die Sammlung, und erhalte ein Zimmer mit balkonestem Charme zu vergünstigtem Preis. Aussicht +3.

weitere Sammelmöglichkeiten: #1, Plakatierbesen

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Blattgaleonen

Monsieur Algor,

ich konnte nun doch nicht umhin Ihrem über Kurznachricht geäußertem Wunsch nach fotografischer Sichtung der Blattgaleonen, wie Sie die Vorstellung so übertrefflich ausschmückten, zu entsprechen.

mit koninspirativem Gruße verbleibend,
Morié

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Klangrunde ::: Bodengründiges

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Lichterzeit … erzgebirgliche Schwippsbögen vs. Senecio Himalaya+Lichterkette

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Dale Cooper Quartet | 4.11.11 | Telegraph Jazzkeller

Sie sollten kommen, es wurde abgesagt, nun kamen sie doch. Mir war das ja von Anfang an klar, so dass mein Unterbewußtseinsübersinnlichkeitsfilter fröhlich den Konzerttermin weitergegeben hat, und ein jedes, das wurde doch abgesagt, von Herrn Walte ignorierte.

Während ein paar der zur Begleitung Auserkorenen nach dem Hineinhören mit Verweis auf das Gefühl sich in einem dunklem Raum zu befinden, in dem sich langsam jemand anschleicht und einen mit allen Mitteln von Spuk und Kunst furchterbar erschrecken will kopfschüttelnd und leicht fröstelnd abgesagt haben*, war es eine besondere Freude das kurzentschlossene und musikalisch weitaus unerschrockenere, musikhärtenerprobte Frl. Möws, sowie Kumpine Angela für diesen Abend gewinnen zu können.

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Leipzig im Herbst in der Musik von Ema

In der Straßenbahn sitzt eine junge asiatische Mutter gegenüber ihrer kleinen Tochter, deren Beine langgereckt waagrecht gerade mal die Sitzlänge ausfüllen. Hält sie an den Beinen sicher fest, lächelt sie an. Das Töchterchen strahlt übers ganze Gesicht und hält mit leuchtenden Augen staunend ein riesengroßes gelbleuchtendes Kastanienblatt in beiden Händen vor sich, als wärs die ganze Welt.

Mit jedem Schritt rascheln die aufgehäuften Laubdünen, die Farben knistern in der Sonne und es riecht nach der getrockneten Wärme des Sommers, die freigegeben wird. Ein dunkel gekleideter Jugendlicher, Musik hörend, den Kopf unnahbar eingezogen, schleicht zaghaft hüpfend die Allee an der Arena entlang und an der Art wie seine Füße das Laub aufwirbeln merkt man dass er sich zurückhält, sich zwar einen Hauch Ausgelassenheit zugesteht, aber den Drang hemmungslos hindurchzuwirbeln und zu tanzen nicht völlig selbstvergessend nachgibt. Befangen. Zu öffentlich. Wer wäre so frei?

Durch den Park, auf dem Weg in Samstag Stadt. In weiter Ferne funkelt auf einmal ein dichter Blattregen goldgelb flirrend auf. Nur einen kurzen Moment, wie eine Einbildung. Doch es wiederholt sich, und man erkennt im Näherkommen ein kleines Kind und einen Mann, der die Blätter für das Kind hochwirft. Wieder ein Farbregen, neues Material sammeln. Ein neuer Regen, der wieder nur einen Moment zaubernd währt. Gibt es ein leichteres Bild für das Glück am Leben? Unmittelbar davor angekommen sieht man eine Frau im Baumschatten stehen, und die so unschuldig reine Szene wird als kalt geplantes Fotoshooting mit Opa fürs Familienalbum enttarnt. Was soll eine Fotografista dazu sagen? Ertappt.

Und über all dem schwebt als Musik dieses Herbstes Ema. Weich. Und melodisch. Und schrammelnd. In Zeitlupe. Wild. Verquer. Rau. Zauberhaft. So schön dass es ein klein wenig schmerzt, dort wo die Schmetterlinge tanzen. Beinahe zu schön um es auszuhalten. Wie der Herbst und das Leben. Unter der Lindenallee hindurch, während sich Blatt um Blatt löst und einen auf dem Weg zum Boden umtanzt, alles wird leicht, Wehmut fügt sich ein, alles ein Spiel, alles gehört dazu, die Welt ist wieder eine Schneekugel, das Schütteln hat sich wieder gelohnt.

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Besuchs-(an)-zahlung Stuttgart

Besuch in Stuttgart. Jahrelang eingefordert, auf einmal kommt er. Wie soll mans angehen?
Feuersee, Degerloch, Zacke, Halbhöhen unbedingt — alles klar? — erst Innenstadt so schnell wie möglich abhaken, das Eis genießen, dann Zacke, Marienplatz, oder erst Karlshöhe zu Fuß besteigen, Staffeln, Halbhöhen, Herbstsommer, Weinsteig, Wald, Spielpausen einplanen, Killesberg, ja, nein, oder morgen, Balkan am Wagenhain, Röhre, Schilliplatz, dann mit Zacke rauf und runter, oder auch nur rauf und dann direkt zurück ins hobbitgerechte Heim in Fildern. Zuhause in Fildern … Fildern, ja … mit Bücherregalen, Balkon, Hängematte, Hausbar und sonders eingerichteter tiefschwarzen Hobbithöhle ein angemessen erholsames, da gewohntes und reizarmes Ambiente nach den strapaziös vielfältigen Eindrücken in idiomatisch exotischer Umgebung.

Mehr Bilder.

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Nexverschossen in Anger-Crottendorf

Anger-Crottendorf, Parks, Spätsommer, zerschellte Nüsse, Grillenzirpwiesen, Wälder und bei manueller Fokussierung erschütternde Netzspinnen. Mehr Bilder.

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erste Nex-Tage

Møni hat ein neues Spielzeug. Eine Sony Nex 5D. War hier vor 3 Jahren eine Teststrecke i, ii, iii angesagt, ist es nun nur glückliches Schweben im Nex-Rausch.

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Seebad Bansin | 12.04.11 bis 15.04.11 | 05

Die Ruhe und das Meer und ein Hauch von Damals …

A Prelude   01 Betrachtung des Wortpaares Urlaub–Sonne   02 Der Regen über Berlin, Berlin Hbf (tief)   03 Der Hauch von Damals   04 Souvenirüberlegungen   05 Max-Planck-Institut für Primatenforschung, Bereich Armaturenmethodik, Außenstelle Usedom   06 Tauchglocke und Insektenvielfalt   07 Die Hang-auf-Problematik   08 Urlaub am Meer und das Gold der Ostsee   09 … in Bildern

05 Max-Planck-Institut für Primatenforschung, Bereich Armaturenmethodik, Außenstelle Usedom

Der erste Morgen. Mit dem Elan der Begeisterung ob eines beim Frühstück durchbrechenden Sonnenstrahls und Freude über den komfortablen Nassbereich des Apartments begebe ich mich in die Dusche. Doch dann ist es wieder so weit. Der Primat steht vor diversen silbernen Knöpfen und fragt sich in welcher Kombination diese gedreht, gekippt oder gezogen werden müssen, um das wundersame Herausregnen des reinigenden Wassers zu veranlassen.

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Revolutionär: neue Tonträgertechnologie

Gestern konzertlings entdeckt und erworben. Die neueste Technologie auf dem Tonträgermarkt. Sie nennen es Kasette … ein gutes Wort für die Aufbewahrung von Schmuckstücken.

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Frosch und Fliegenpilz im Wald …

… mehr Bilder.

… der Stoff aus dem Märchen und Träume gemacht sind.

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