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Mumford & Sons | 15.04.10 | Astra

Lend me your eyes I can change what you see
But your soul you must keep, totally free
(Har har, har har, har har, har har)

In these bodies we will live, in these bodies we will die
Where you invest your love, you invest your life

(Mumford & Sons, Awake my soul)

Nach einem gemütlichen Abendessen irgendwo in der Simon-Dach-Straße trennen sich gefährtliche Wege von Frl. Gründl (Name geändert, doch nicht von mir). Tags darauf werde ich in einem Buch erfahren, dass gründeln die Tätigkeit ist, der Enten in Teichen müßig nachgehen. Doch wie ich dieses Wissen in Beziehung setzen soll, ist mir noch ziemlich rätselhaft. Wir, 2 Kartenbesitzende werden von Frl. Gründer, einer Kartenunbesitzenden noch Richtung Astra gebracht. Eine zufällige Ballung der Wortmatrix, die deren Gitterstruktur sichtbar werden läßt.

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Scanners & Handsome Furs | 13.05.09 | Bang Bang Club

In jeder Stadt gibt es an sich ohnehin höchstens zwei bis drei Veranstaltungsorte in die man gehen kann. Denn all die Fülle die oberflächlich betrachtet vorhanden scheint — Vortäuschung, Spiegelung, nicht real. Das allein kann die Erklärung dafür sein, dass sich das tatsächlich verbrachte Leben immer in denselben Szenerien abspielt. Und so sind wir wieder im Bang Bang Club in Berlin. Seit Wochen den Handsome Furs entgegenfiebernd und bei jedem beglückten Gedankenschlag daran ein paar Hüpfer zu den Beats vor Vorfreude vollführend. Die Musik dazu ohnehin auf ewig in sich bewahrt und abrufbar.

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Logh | 29.07.08 | Bang Bang Club

»The truth I know can not be bent, oh no
It has been raised as a monument to the dead
The truth they say is stated in the Book of Revelations
The truth I know is mounted on the bones of generations«
Logh, The bones of Generations

Stelle seit ein paar Wochen fest, dass es schwierig ist über Logh zu schreiben. Über diese Musik die ganz ohne Schnörksel, Verzierendes und Überflüssiges auskommt, reduziert bis zur Schleierhaftigkeit. Bis zur Klarheit. Musik die einfach in ihrer Schlichtheit Perfektion ist. Weiß auch nicht mehr, ob ich das damals beim ersten Hören sofort erkannt habe, vermute aber eher nicht. Wäre auch ein Wunder wenn ein Normalmensch auf Anhieb darin erkennen könnte, was von einem innewohnenden Genius geschaffen wurde. Ein eigenständig funktionierendes, ewiges Universum.

Es ist schwierig darüber zu schreiben und der Bericht ist lange überfällig. Eine Schande wo ein Lied doch Pate dieser Seite ist. Begnüge mich also damit darum herum zu schreiben und auch hier muss die Erinnerung langsam und umständlich freigelegt werden …

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Gutter Twins | 19.04 | Anreise

Nachmittags, kurz bevors Richtung Zug geht, trifft sie ein. Die CD-Bestellung. Mit der neuen Kaizers, diversen Sons and Daughters, Murder by Death und der Gutter Twins-Scheibe. Würde sagen pünktlich irgendwie.

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Gutter Twins | 19.04 | Abreise

Und Berlin im Pokalspiel-(?)-Fieber. Zeigt sich von seiner besten Seite. Da fragen etepetete Damen um die 50 in der S-Bahn interessiertest die gelbmaskierten Fans wie das Spiel ausging, wo sies gesehen haben, usw. Und die Fußballfanschränke geben Auskunft. Auf der Fanmeile. Blaurote und Gelbe Fans zusammen. Alle friedlich.

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Tre Konserter i en Uke | 16. April

Wochenlang seelisch darauf eingestimmt. 3 Konzerte in einer Woche. Kaizers, Isis, Gutter Twins. 2 davon in Berlin im Postbahnhof.

Das Erste ist geschafft und noch bin ich recht fit (… und das in meinem Alter). Aber gut. Bei einem frei genommenem Tag wohl keine Leistung.

Mit Astrid und Benny – dem geschätzten Kaizers-Fanseelenverwandten – sehen Patrick og meg uns wieder in Berlin und werden bei Rüdiger aufgenommen. Dem femte Involverte, der günstigerweise eine halbe Fußstunde vom Postbahnhof entfernt wohnt, und mit uns lecker im Intimes speist. Exzellente Flammkuchen in diversen Sorten.

Und nach dem Konzert klärt sich endlich in der Simon-Dach-Straße eine Frage die Patrick og meg seit unserer Berlinzeit nicht quälend aber doch immer mal wieder beschäftigt hielt. Wie heißt der grünspeckige und gemütliche Laden, der Fleischwolf am Fenster hat? Conmux. Happy End.

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