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Werbeliner ::: m.o.n.d. exp.

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Mondnacht mit Schleierwolken und Bändern, Wind weich und noch nicht schneidend kalt. Blätter rascheln. Sachtes Anklatschen silbriger Wellen. Nachtentenquaken. Erschrockene Radnetzspinnen im Rotlicht. Eine Fledermaus vor dem Mond. Ein Igel quert unseren Weg, und mumpfelt sich ins Gebüsch. Fluchen und Murmeln über dem Einstellen der Sternenkarten. Neolithische Kunst an Bohlen. Eine kleine schwarze gemalte Spinne, ein erschrockenes Gesicht, und vor diesem, ein Netz mit sehr realer Spinne von Legionen. Eine Assel. … und genau in Richtung des Weges tanzt eine Sternschnuppe nieder, so langsam schwebend wie eine Papierlaterne, und verglüht in einem zirkularen Strahlen. Nicht dieser blitzkurze Streif am Firmament, sondern ein langgezogener Moment über den Grashügeln.

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woolf ::: m.o.n.d. : klatschblau :: herbstbäume

»Die Herbstbäume leuchten im gelben Mondlicht, im Licht der Erntemonde, dem Licht das harte Arbeit milde überglänzt und glättend über Stoppeln streicht und die Welle klatschblau ans Ufer trägt …

… dann, da sie müde war, war sie, während ihr Inneres sich immer noch mit dem Meer senkte und hob, der Geschmack und der Geruch den Orte nach langer Abwesenheit an sich haben, sie gefangenhielten, die Kerzen in ihren Augen flackerten, sich selbst entglitten und untergegangen. Es war eine herrliche Nacht, sternklar; die Wellen rauschten, … der Mond überraschte sie, riesig, bleich …«

(Virginia Woolf, der Leuchturm)

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thoreauvian ::: schatten weiter in die wiesen

»Betrachtet das Phänomen des Morgens – oder des Abends – und ihr werdet sagen dass sich die Natur durch eine ewige Ausübung selbst vervollkommnet hat – Der Abend schleicht über die Felder – Die Sterne kommen, um in abgelegenen Wassern zu baden. Die Schatten der Bäume kriechen weiter und weiter in die Wiesen. Und eine Unzahl anderer Erscheinungen.«

(Henry D. Thoreau, Tagebuch II)

… mehr Schatten

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Werbeliner ::: norsk am sjøen

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Fotorunde ::: bekoedert

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Sounds & Sights Jahrtausenfeld ::: Zirpen- & Maskentanz

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pratchett ::: sich in flora und fauna kennen

Granny gibt ein Sprichwort mit einem Nilpferd zum Besten. Esk will wissen was das ist. »Nilpferd? – eine Art Dachs, sagte Granny. Man gelangte nicht in den Ruf, sich in Flora und Fauna bestens auszukennen, wenn man Wissenslücken eingestand.«

(Terry Pratchett, Licht der Phantasie)

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Fotorunde ::: botanisieren am Wegesrand im August

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Fotorunde ::: Regenwald

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Fotorunde ::: out for the mould

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pratchett ::: den wald kennen / keine langeweile

»… und beobachtete den Wald. Rincewind kam aus der Stadt; er hatte zwar gehört dass es Pflanzenkenner gab, die Bäume in verschiedene Gruppen und Untergruppen unterteilten, aber sein Wissen beschränkte sich darauf, dass das dicke Ding an dem keine Blätter hingen, in den Boden gehörte … hier ragten zu viele Stämme in die Höhe …«

Später. Rincewind lässt einen Baum zurück. Der will ihn aufhalten, aber kann ja nicht folgen. Der Baum »… begriff die Nutzlosigkeit seiner Bemühungen … konzentrierte sich dann wieder auf seine Empfindungen, spürte das Licht der Sonne auf seinen Blättern, lauschte dem leisen Gurgeln des Wassers, das über die Wurzeln plätscherte, fühlte, wie in den Kapillaren Saft emporstieg, der dem Wechsel von Sonne und Mond folgte.« Baum philosophiert angeregt durch das Gespräch mit Rincewind, und beginnt sein Leben langweilig zu finden.

(Terry Pratchett, Licht der Phantasie)

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Fotorunde ::: botanisieren am Wegesrand Juli

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blessed ::: tropfender Schillerhühner

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botanisieren et al. ::: frey auf dem rödel

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Fotorunde ::: heat and meet

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