Botanisieren ::: ready to efeu

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Pessoa–de Campos ::: sich selbst auskippen

»… Zufallsgedanken, wie aus einem umgekippten Eimer …«

(Fernando Pessoa/Àlvaro de Campos, … wie an Tagen, in: Poesie und Prosa)

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Botanisieren ::: Flechtenpfade

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Fotorunde ::: le Aupark

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Pessoa–de Campos ::: sich selbst vergessen

Lissabon, mit seinen Häusern, und seiner Farbenvielfalt. »Monoton in seiner Buntheit, so wie mein vieles Fühlen nur Denken provoziert … [nachts im Bett] … in der unnützen Geistesklarheit des Nicht-schlafen-Könnens … [möchte sich etwas vorstellen, doch es scheint immer wieder etwas anderes auf, weil er von Müdigkeit übermannt wird] … und mit der Müdigkeit auch ein wenig Traum … [möchte mit seiner Phantasie zu ausgedehnten Palmenhainen] … doch sehe ich, auf einer Art Innenseite meiner Lider, nur Lissabon mit seinen Häusern, ihrer Farbenvielfalt [*] … [doch, lächeln, wenn er so liegt, wirkt es in seiner Monotonie bunt]

… und da ich bin, schlafe ich ein und vergesse, dass ich existiere …« während Lissabon mit seinen farbenvielen Häusern bleibt.

(Fernando Pessoa/Àlvaro de Campos, Lissabon, in: Poesie und Prosa)

* was einem auch in Porto ohne weiteres geschehen kann

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Traumthesen ::: sich selbst verpassen

»Wir können keinen Standpunkt einnehmen, der nicht jeden anderen Standpunkt verleugnet, den wir auch hätten einnehmen können. Jeder Sonnenaufgang ist ein Traum, den wir verpassen. Durch jede Reise unseres Lebens verlieren wir genauso viel Lebenszeit, die wir gemütlich zu Hause hätten verbringen können. Erst wenn wir den fortwährenden Verlust akzeptieren, sind wir in der Lage alles andere zu akzeptieren.«

(Joseph Fink & Jeffrey Cranor, Der lächelnde Gott)

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pratchett ::: sich selbst beantworten

»Man denke nur an den berühmten Philosophen Ly Tin Weedle, dem jemand während eines Festes die Frage stellte: Was machst Du denn hier? Die Antwort dauerte drei Jahre.«

(Terry Pratchett, Das Licht der Phantasie)

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PGI ::: sich selbst vertagen

»… führen dazu dass ich mich selbst vertage …«

(Prof. Hennecke, private communication)

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fotorunde ::: ein morgen winterfarbe

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southern reach ::: sich selbst spielen (ii)

Kindheit, verwildernder Pool im Garten. »meine Lieblingsbeschäftigung war, Biologin zu spielen, und über das Spiel wird man manchmal zu dem, was man nachahmt. Oder zumindest ein akzeptables Abbild davon, mit Abstand betrachtet.«

(Jeff VanderMeer, Southern Reach)

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zoorunde ::: in den tropen hängen

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PGI ::: Proben – Pointen

»Meine Proben erzählten ein paar kryptische Geschichten samt Pointen die ich nicht verstand.«

(Jeff VanderMeer, Southern Reach)

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Fotorunde ::: starry wood a la gogh

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roger ::: reine gegenwart der vergangenheit

»sich die Spuren verlieren, sich die Ordnung auflöst, die kausalen Begründungen verflattern und ausgewaschen werden …

… Doch in dem Augenblick, da man den Pfad der Ereignisfolgen über Schwellenerlebnisse und Initiationen verlässt, was bleibt da übrig? Die nackte Biographie, ein undurchdringliches Gangsystem, ein Feld, eine Vielfachbelichtung übereinanderliegender Bilder …

… Die Vergangenheit steckt voller Momente, die immer noch reine Gegenwart sind, Momente beim Wäsche-Aufhängen, beim Wein-Entkorken, beim Aus-dem-Fenster-lehnen. So gesehen bewegt sich die Zeit in manchen Elementen gar nicht, in anderen springt sie, und es gibt vielleicht Menschen, die in ihrem Leben bewusst kaum je etwas Gegenwärtiges getan haben.«

(Roger Willemsen, Der Knacks)

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parrot ::: acceptable failure, idea of travel, secret of happiness

drei Persönlichkeitsschläge

i »his air of failure had nothing desperate about it; rather it seemed to stem from an unresented realisation that he was not cut out for success, and his duty was therefore to ensure only that he failed in a correct and acceptable fashion.« ii »he didn’t really like travel, of course. He liked the idea of travel, and the memory of travel, but not travel itself. For once I agree with Du Camp, who used to say that Gustave’s preferred form of travel was to lie on a divan and have the scenery carried passed him.« iii »the secret of happiness, he told, is to be happy already.«

(Julian Barnes, Flaubert’s Parrot)

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