gormenghast ::: in sich selbst leben

Während eines Rituals, diverse Tagträume werden wiedergegeben. Gertrude. »… wenn er älter wird kann ich ihm beibringen sich um sich selbst zu kümmern und wie er sein eigenes Leben lebt soweit das möglich ist für jemanden der Tag für Tag diese grauen Steine auf dem Herzen liegen hat und jenes Geheimnis das einen Außenstehenden erstarren lässt und dann wird er in sich selbst leben können … und wie er den Kopf hübsch von den Pflichten freihalten kann die er Tag für Tag vollziehen muss … und er muss das Geheimnis der Stille kennenlernen und seine eigenen Wege gehen unter den Vögeln und den weißen Katzen und allen anderen Tieren, so dass er sich der Menschen nicht bewusst wird …«

(Mervyn Peake, Gormenghast)

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Fotorunde ::: Maivögellufterl – Rassnitzer & Wallendorfer Jun 23

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Fotorunde ::: bit over leined, Geiseltal Mai 23

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thoreauvian ::: waschender Tag

30. Mai, Sonntag. »Jetzt ist der Sommer gekommen. Ein windiger, waschender Tag. Ein Tag für Schatten, Tag sogar von Wolken, die über Felder ziehen, auf denen das Gras zu wogen beginnt.«

»… in diesen frischen und mannigfachen Farben ist Leben, Leben in der Bewegung von Wind und Wellen … Ein Tag, der zum Bummeln taugt. … Nach einem Sturm zu dieser Jahreszeit kommt die Sonne hervor und erhellt das zarte sich entfaltende Laub, und die ganze Natur ist von Licht und Duft erfüllt, und die Vögel singen ohne Unterlass, und die Erde ist ein Märchenland. … beginnt der Sommer nicht nach dem Maisturm?«

(Henry D. Thoreau, Tagebuch IV)

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Fotorunde ::: sirupminenroedel Mai 23

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minsky ::: … Bienen und andere gefährliche Naturvölker

Pax interessiert sich mehr für Tiere als Menschen. »ewig kann sie Katzen beim Sonnen zuschauen, Elstern beim Stibitzen oder Ameisen beim Ameisen.« … »es ist der Frühling 2034, der 21. April, um genauer zu sein ein sommerlicher Tag mit Bienen und anderen gefährlichen Naturvölkern …«

(einzlkind, Minsky)

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Fotorunde ::: dips in the green ::: Hauswald & Weiterwald Apr/Mai 23 & liten myco blitz haus-/ehren-/wald ::: Mai 23

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freischlad ::: verschüttet liege ich da bis ich wieder in der Vertikalen existiere

textzerpte aus einem nie krank sein »… kein einziges Mal werden wir in dieser Zeit auch nur den Kopf oder die Schultern von der Matratze heben, um zurückzusehen in das Leben, das wir noch vor wenigen Tagen führten, zurück in alles, was uns ein Menschenleben lang bekannt und vertraut war.« … »aus einem Halbschlummer schrecke ich auf, weil ich mich laut lachen oder weinen gehört habe … Amir weckt mich. Verschüttet liege ich da.« … »die Alldämmerung steht im Fenster; teefarbenes Licht durchzieht das Glas wie Cirruswolken und verbleicht an den Wänden.« … »versuche nicht zurück in den Sekundenschlaf zu taumeln, diesen schneeweißen Weltenraum des Innern, der der Schwerelosigkeit so verwandt ist.« … Kopf, »lege ich ihn etwas zur Seite, wird mir sofort schummrig; ansonsten sitze ich einfach und fühle, wie ich in der Vertikalen existiere.« … »nach eineinhalb Stunden im dunklen Augenraum, in denen die Erschöpfung genug Zeit hatte, sich in mir auszubreiten wie Nebel über einem Moor, werde ich zum Laufband geschoben.«

(Dennis Freischlad, 60 Tage liegen)

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Fotorunde ::: sonnenwaldstunden, birds with a view Feb/Mar 23

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Fotorunde ::: Stechpalmenhang, Bergdorf Feb 23

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Fotorunde ::: Elbwiesen / Luthenberg Witterstadt Jan 23

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Fotorunde ::: Hauswald Jan 23

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thoreauvian ::: nicht so wild & geheimnisvoll

»wenn ich bei meinem Wandern einen Gefährten verlange, bin ich sicher, in meinem Vorhaben auf eine nahe Verbindung zur Natur verzichtet zu haben. … ich habe dann einen nicht so wilden und geheimnisvollen Spaziergang im Sinn.«

(Henry D. Thoreau, Tagebuch IV)

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thoreauvian ::: eine gewisse Waldigkeit

Nachmittags, strahlender aber kalter Tag. Kaltes silbriges Licht auf den Kiefern. Darüber tost der Wind. Im Wald ist er vom Wind geschützt, beschreibt in verschiedenen Versuchen das audio-Erlebnis, »in dem Klang ertönt eine gewisse Waldigkeit! Wie der Wind zwischen den Wanten des Waldes tost!« Verwelktes Gras, dürres Kraut, jede Kiefernadel strahlt Licht ab. Die Wälder offen und licht … »der Glanz des Herbstes ist herrlich, dieser blitzende Glanz, als phosphoresziere die Atmosphäre.«

(Henry D. Thoreau, Tagebuch III)

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Fotorunde ::: wasser wald winter, Nov/Dez 22 & Jan 23

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