Doppelter Dietrich

Warié-Laboratoires présentes: den Dietrich.
Exclamation: wahh, das schmeckt nach Senf!
Experimentierstatus: ausbaufähig.

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Waldexpeditionen ::: Pilz und Frosch

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Alpinensteigexpeditionen ::: Bug Vader

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Zettel in Leipzig ::: Goldener Ring

Für Berlin gibt es eine digitale Sammlung stadtbildprägender analoger Zettel, die sicherlich auch von profundem laiensoziologischem Hintergrundinteresse ist. Ob Zettel in Leipzig anders aussehen? …

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Fotorunde ::: Botanité und Zoo-m

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Fotorunde ::: Seenstadt

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Stadionrunde ::: und spiegelnd weiter …

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Sammlung verfallener Häuser #2

Vervollständige die Sammlung, und erhalte ein Zimmer mit balkonestem Charme zu vergünstigtem Preis. Aussicht +3.

weitere Sammelmöglichkeiten: #1, Plakatierbesen

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Blattgaleonen

Monsieur Algor,

ich konnte nun doch nicht umhin Ihrem über Kurznachricht geäußertem Wunsch nach fotografischer Sichtung der Blattgaleonen, wie Sie die Vorstellung so übertrefflich ausschmückten, zu entsprechen.

mit koninspirativem Gruße verbleibend,
Morié

mehr See.

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Klangrunde ::: Bodengründiges

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Digger Barnes & Pencil Quincy ::: Allie Parker | 3.06.12 | UT Connewitz

The River is young. The River ist old. …
The River is blue. And sometimes brown.
The River is black deep on the ground.
The River mourns. The River cries.
And he will lough about your desperate tries.

Lektionen in Bedächtigkeit.

Nach genau einem Jahreslauf haben wir zum zweiten Mal die Gelegenheit Digger Barnes im Rahmen der phänomenalen und weltgroßartigsten »cineastischen Musik-Show auf Erden«, der Diamond Road Show, zu erleben.

Was könnte man noch ergänzen, was hier nicht schon und wieder geschrieben wurde? Es bleibt nur noch ein schwelgendes Resümieren des Unveränderlichen, der notierende Geist lehnt sich etwas entspannt zurück, und erfreut sich frei an den zufallsbedingten Neueindrücken, die sich innerhalb der spektakulären Show ergeben. Zum Beispiel wenn die Projektionen der Diamond Road Show kurz verblassen, und zur psychischen Düsternis von Jim (666), der gigantische Schatten des sitzenden Digger dämonisch über der Bühne aufragt.

Eine schillernde Show die ihren diamantfunkelnden, spröde verstaubten Reiz, wie von abgehalfterten Diners und deren Besitzerinnen, aus dem geruhsamen und bedächtigen Aneinanderfügen von lange wirkenden Bildern, wie aus den leisen Tönen zieht, nie Hast zeigt oder zulässt. Alles so vorherbestimmt durchläuft, wie die Erde ihre Bahn um die Sonne.

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Naturunde ::: Scherbelberg

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Auf der Suche nach …

Proust. Der verlorenen Zeit. Durchhaltevermögen. Dem Grundstoff des Selbst. Wer weiß das schon. Hauptsache Suchen.

Es gibt Werke die berühren einen schon bevor man sie gelesen hat. Dadurch dass sie im kollektiven Bewußtsein einen so großen Wiederhall erzeugt haben, dass das Echo aus den unterschiedlichsten und fernsten Winkeln auf einen trifft. Mit jedem Aufprall nimmt die schallende Informationsdichte ab, und nachdem es wieder und wieder von den Grenzen der menschlichen Sphäre zurückgeworfen wurde, ist es oft nur noch der Name. Proust. Doch durch das echoenhafte, überdauernde, hat er eine Gewalt eingenommen, als würde alle Bedeutung seiner Werke in dieses eine Wort komprimiert worden sein. Wohlmöglich steht er für mehr als seine einzelnen Werke.

Er hallt wieder aus Büchern aller Genres, man vermeint fast mit Vorliebe aus Fantasy- und Science Fiction-Werken, aus Filmen und aus Alltagsgesprächen denen ein mondäner Anstrich verliehen werden soll, bis er einem schließlich wie ein guter Bekannter scheint, ohne ihn jemals kennengelernt zu haben.

Ein zeitlicher Ausläufer aus der eigenen schon bekannten Lesezukunft erreichte mein eigenes Leben aus dem Film Jeg reiser alene, basierend auf einem Roman von Tore Renberg, in dem der Name Proust für die exaltierte Wirklichkeitsferne des geisteswissenschaftlichen und ehrgeizigen Menschen steht, und des öfteren in dem manisch fixiertem Ausschrei: Proust! Mein Leben ist wichtig. Es geht darin um Proust! ausbricht. Eine künstliche Bedeutungsüberhöhung die das Leben so bedeutsam glücklich macht.

Und dann gibt es da noch persönlichere Echos. Ein Werk aus der literarischen Zeit, der man ohnehin verfallen ist, ein Geschenk, und ein Gespräch mit einem lieben Freund in dem beiläufig bemerkt wird, »es wird Dir gefallen«. Und die Besonderheit liegt nicht in dem doch recht einfachen Satz. Sondern in der wissenden Wärme die darin liegt.

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Alpinensteig-Expedition; rauschende Ameisenhaufen, Bäume* und mähende Schafe

zur Expedition.

*bildbeschreibende Wortgruppe rauschende Bäume mit Dank an Miss ToNY.

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Einschlag Sommer

Und auf einen Schlag war es Sommer. Von einem Tag auf den anderen. Der Park prangend voll mit Menschen, die Luft klebt sich wieder an den Körper, die Vögel zwitschern überall als wären sie rauschendes Meer. Auf der Festwiese ist gerade ein Hubschrauber gelandet. Noch mehr Geräuschbrandung. Eine Rettungsübung. Er hebt wieder ab, und das Gras flimmert aus der leicht erhöhten Perspektive des oberen Rundgangs wie ein in der Sonne glitzernder See, biegt sich zirkular kreisend nach außen.

Im semiabgetrennten Öko- und Luftsystem des Hinterhofareals entfaltet, konserviert, schichtet sich der Geruch der verschiedenen Blüten immer wieder aus neue aufeinander, bis er von einer Intensität ist, die einen sensational irritiert, ungewöhnlich, inne halten läßt. Wie das teuerste Parfüm der Welt.

Den perfekten Wald gibt es in Mitteleuropa an unzähligen Stellen. Eine ist im Muldental in der Nähe von Grimma. Noch sind die Kronen licht, und der Boden ist übersäht mir Gras und Blumen die später im Jahr zurückweichen werden, oder auch nicht.

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